Start in das neue Kunstjahr 2016

04. Januar 2016

Ausstellungen: Wiebke Siem; Mareike Foecking; Collaborative Endeavor; Horst P. Horst; Hello Boys; Große Kunstausstellung NRW; KUMSITZ; Cyprien Gaillard – Nightlife

2016 beginnt mit einem alten und geschätzten Bekannten. Cyprien Gaillard, der gleichzeitig eine große Einzelausstellung in der Julia Stoschek Collection hat, findet seine Erweiterung in der Kunstsammlung NRW K20. Als „Cyprien Gaillard – Nightlife“ wird dort ab dem 30. Januar seine wandfüllende 3D-Projektion im Loop präsentiert. Bei „Wiebke Siem – Traum der Dinge“ übernimmt der Besucher die Rolle des Komplizen der Künstlerin. Dort erwarten euch Elemente, die als Bausatz zur Verfügung stehen. Mitmachen im kreativen Prozess im Labor des K20 hat hier oberste Priorität. Ab dem 4. Februar könnt ihr an diesem Prozess teilnehmen.

Die nächsten Eröffnungen finden im NRW-Forum statt. Nachdem wir uns von Ego und Embarrassment verabschieden, begrüßen wir zwei tolle neue Fotoausstellungen. Am 12. Februar startet zum einen „Horst – Photographer of Style“, zum anderen „Mareike Foecking“. Während Horst P. Horst (1906–1999) der König der Modefotografie war, beschäftigt sich Mareike Foecking mit dem digitalen Wandel. Die Düsseldorfer Künstlerin nimmt Bezug auf die Fotos von Horst P. Horst, indem sie sich damit auseinandersetzt, was an der Oberfläche des fotografischen Bildes liegt. Die Ausstellung „Dienstag Abend Fieber“ ihrer Studenten startet parallel dazu als zweite Ausgabe des ftlbr, dem Fotolabor des NRW-Forum Düsseldorf.

Während „Number Ten: Trisha Donelly“ am 31. Januar in der Julia Stoschek Collection endet, ist bereits für Nachschub gesorgt. „Number Twelve: Hello Boys“ steht bereits ab dem 13. Februar in den Startlöchern und läuft somit parallel zu „Number Eleve: Cyprien Gaillard“, dessen Laufzeit bis Ende Juli verlängert wurde. „Hello Boys“ spannt einen Bogen von den feministischen Video- und Performance-Pionierinnen der 1970er Jahre zu ausgewählten Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen in Fotografie und Videokunst.

In der darauffolgenden Woche können wir uns auf zwei Eröffnungen im Museum Kunstpalast freuen. Ab dem 19. Februar ist dort „Collaborative Endeavor: Contemporary Glass from Canberra + Berlin“ zu sehen. Eine Vermischung von deutschen und australischen Glaskünstlern in den jeweiligen Hauptstädten, von Lehrern und Schülern, findet im Kunstpalast statt und ermöglicht dem Besucher einen wunderbaren Einblick in diese faszinierende Arbeit mit Glas. Kurz darauf wird dem Besucher eine Sicht auf die ganz regionale Kunst gegeben. Ab dem 21. Februar wird die „Große Kunstausstellung NRW“ präsentiert, die einen differenzierten Einblick in die vielfältige Kunstszene Düsseldorfs und Nordrhein-Westfalens gibt.

Ebenfalls ab dem 21. Februar können Kunstfreunde erneut Kunst im Tunnel genießen. „KUMSITZ. Die Stipendiaten der Bronner Residency, Part II” zeigt die Werke von 14 KünstlerInnen, die am Bronner Artist in Residence-Programm teilgenommen haben. Das Leben in der Fremde und der daraus resultierende interkulturelle Austausch von Deutschland und Israel beeinflusste die Kunst der Teilhabenden, die die Besucher bald im KIT für sich entdecken können.

Die Kunstsammlung NRW K21 – Ständehaus führt auch dieses Jahr das bewährten Konzept der Künstlerräume fort. Ab dem 27. Februar werden neue Räume präsentiert, die von nationalen und internationalen Künstlern individuell gestaltet werden.

Die Verlängerung von Tomás Saracenos „In Orbit“ bis voraussichtlich Juni 2016 dürfte viele Kunstfans erfreuen. Dem (erneuten) Besuch dieser Erlebnis-Installation steht nichts im Weg.

Auch die Ausstellungen von Agnes Martin im K20 und Song Dong sowie Mur Brut in der Kunsthalle Düsseldorf bleiben uns noch bis Anfang bzw. Mitte März erhalten.

Mit dieser umfangreichen Aussicht auf Eröffnungen von Ausstellungen im Januar und Februar wünschen wir allen Kunstfans einen wunderbaren Start in dieses Jahr!


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