Museum Global - Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

05. Februar 2019

Lasar Segall, Encontro, ca. 1924, Acervo Museu Lasar Segall – IBRAM/MinC, © Museu Lasar Segall

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Ausgehend von einer kritischen Beschäftigung mit der eigenen Sammlung konzentriert sich die Ausstellung “museum global” im K20 auf ausgewählte Beispiele einer transkulturellen Moderne jenseits des “westlichen” Kanons. Mit Mikrogeschichten aus Japan, Georgien, Brasilien, Mexiko, Indien, dem Libanon oder Nigeria (1910 bis 1960) hinterfragt das Museum nicht nur eine eurozentrische Kunstgeschichte, sondern auch seine eigenen Perspektiven.

Eingefasst von Prolog und Epilog führt die Ausstellung in sieben Kapiteln chronologisch rund um den Globus: Tokyo, 1910; Moscow, 1913; São Paulo, 1922; Mexico City, 1923; Shimla, 1934; Beirut, 1948; und Zaria, 1960. Die „Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne“ erzählen von transkulturellen Umbruchmomenten, in denen Künstlerinnen und Künstler durch die Veröffentlichung eines Manifests, die Eröffnung einer Ausstellung, die Gründung einer Vereinigung, Reisen oder Begegnungen ihre Vorstellung einer Moderne formuliert haben.

In den Räumen der Sammlung werden bisher wenig beachtete künstlerische Positionen vorgestellt und punktuell in den Dialog mit ausgewählten Werken der Kunstsammlung gesetzt. Sie stellen andere Perspektiven und Konstellationen vor, woraus sich bis heute aktuelle Fragen ergeben: Wie entstehen nationale und kulturelle Identitäten? Wie spiegeln sich Flucht und Exil in den Werken? Welchen künstlerischen und kulturpolitischen Einfluss haben Reisen, Begegnungen und Austausch?

Video: Ralph Goertz
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