Kunst- und Kulturseptember 2018

17. August 2018

Ausstellungseröffnungen September 2018

Vielen Kunstfreunden dürfte bei den mannigfaltigen Ausstellungen, die in und um die Landeshauptstadt herum im September ihre Pforten öffnen, das Herz aufgehen. Es dürfte für jeden etwas dabei sein, denn es wird abwechslungsreich, bunt und interessant!

Wir zählen einige der kommenden Ausstellungen und Events für euch auf. Ihr könnt euch also einen ersten Überblick über den Kunstseptember verschaffen.

Bereits am 1. September starten Ausstellungen im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen und in der Kunsthalle. „Sol Calero – Pica Pica” wird im Kunstverein bis zum 28.10 gezeigt, während die neue Wer¬k¬rei¬he Ro¬se Pain¬ting (2018) des nor¬we¬gisch-deut¬schen Bild¬hau¬ers Yng¬ve Ho¬len bis zum 16.9. einen Kurzauftritt in der Kunsthalle hat. Seid also schnell mit eurem Besuch am Grabbeplatz.

Das DC Open findet in diesem Jahr am Wochenende des 7.-9.9. statt und feiert bereits sein 10-jähriges Jubiläum. Parallel zum DC Open findet die Eröffnung zu „Anthony Cragg im Ehrenhof“ statt. Hier werden mehrere großformatige Skulpturen des englischen Bildhauers Anthony Cragg ausgestellt. Aber auch innerhalb des Kunstpalastes gibt es bald Neues zu bestaunen. Vom 13. September an wird es bunt in der Ausstellung „Walter Ophey. Farbe bekennen!“. In der Farbe fühlte sich der 1930 verstorbene Künstler am wohlsten. Das wird eindrucksvoll im Museum Kunstpalast präsentiert. Und schließlich zeigt das Museum ab dem 27.9. auch noch etwas ganz Besonderes. „PS: Ich liebe dich. Sportwagen-Design der 1950er bis 1970er Jahre“ präsentiert das Auto zum ersten Mal als Kunstwerk, bei dem Form, Technik, Design und Emotionen im Mittelpunkt stehen. Auch Nicht-Autofreaks werden beim Anblick dieser Klassiker bestimmt ihren Spaß haben.

Die Sammlung Philara setzt weniger auf PS und mehr auf ausgeklügelte Balance. Ab dem 6. September werden hier in „Somewhere Behind The Eyes“ Werke des mexikanischen Künstlers Jose Dávila gezeigt, die eine Koexistenz zwischen Fragilität und Beständigkeit, Entspannung und Anspannung sowie Geradlinigkeit und Chaos darstellen.

Nach einer dreiwöchigen Pause eröffnet auch die Kunstsammlung NRW K21 im Ständehaus wieder ihre Pforten. Wir können gespannt sein auf eine Umgestaltung bzw. eine Art Zurückgestaltung des Museums am Kaiserteich/Schwanenspiegel. Die Wiedereröffnung des K21 am 6.9. geht u.a. mit der Eröffnung der neuen Ausstellung „Lutz Bacher – What’s Love Got To Do With It“ einher. Hier werden Werke der konzeptuell in verschiedenen Medien arbeitenden Künstlerin gezeigt, die sich irreführenderweise seit Beginn ihrer Karriere hinter einem männlichen Pseudonym verbirgt. Natürlich bleibt den Besuchern auch nach Wiedereröffnung die allseits beliebte Netzinstallation „in orbit“ von Tomás Saraceno. Was sich aber dann wirklich im Haus geändert hat, kann nach dem 6.9. erkundet werden.

Das NRW-Forum gibt sich ab dem 21. September mit nichts Geringerem als der Weltverschwörung zufrieden. Mit den Mitteln der Kunst zeigt die neue Gruppenausstellung „Im Zweifel für den Zweifel – Die Große Weltverschwörung“ die Macht von Verschwörungstheorien und setzt ihnen die Sichtbarkeit des Zweifels sowie die Möglichkeit zu kritischem Zweifeln entgegen.

Im Hetjens-Museum wiederum wird der Fokus erneut auf China gelenkt. Ab dem 20. September heißt es hier dann „Alle Farben Chinas – Glasurenvielfalt aus über 1000 Jahren“. Die Ostasienabteilung des Museums wurde seit dem 6. August für eine Neugestaltung geschlossen, die mit dieser neuen Ausstellung nun feierlich eröffnet wird. Einige Tage später dürfen sich Porzellanliebhaber dann auch noch auf die Eröffnung des neuen „Tisch des Monats Halali und Waidmannsheil – Das Wächtersbacher ‚Jagdservice‘“ freuen. Ab dem 27. September wird dieser Im Hetjens zu sehen sein.

Aber auch bei unseren Stadtnachbarn ist einiges los, was wir euch nicht vorenthalten wollen. In der Stiftung Insel Hombroich starten am 9.9. gleich zwei Ausstellungen. Werke von Remo Salvadori werden im Siza Pavillon und Fontana Pavillon (Raketenstation Hombroich) ausgestellt, die ersten Werkgruppen der Fotografin Ursula Schulz-Dornburg sind im Siza Pavillon, Räume für Fotografie zu sehen. Die Thomas Schütte Stiftung zeigt ebenfalls ab dem 9.9. Arbeiten von Richard Long. Und die benachbarte Langen Foundation präsentiert den Besuchern erneut eine Gruppenausstellung. Dieses Mal werden in „How to See [What Isn’t There]” Werke aus der Burger Collection Hong Kong gezeigt. Start ist auch hier der 9. September. Durch die räumliche Nähe könnt ihr all diese Ausstellungen wunderbar kombinieren.

Zwei weitere Kunstevents wollen wir natürlich auch noch erwähnen. Viele werden sich die Termine für die „Kunstpunkte“ bestimmt schon rot im Kalender angestrichen haben. An zwei Wochenenden können alle Kunstinteressierten wieder durch die Stadt wandeln und Künstler*innen in ihren Ateliers besuchen. Am Wochenende 15./16.9. geht es dieses Jahr in den Norden Düsseldorfs, am Wochenende 22./23.9. in den Süden. Die Off-Räume präsentieren sich erneut jeweils an den Freitagen davor. Wir werden hier im Magazin demnächst auch weitere Infos zu den Kunstpunkten veröffentlichen.

Und last but definitely NOT least gibt es in diesem Jahr wieder ein 40°Grad Urban Art Festival. Bald fängt die Arbeit von mehr als 100 Graffiti-Künstlern in der Lindenstr. 95 an. Vom 5.-15.9. werden dann auch Workshops vor Ort angeboten, bevor das Leglos-Haus vom 14. – 29. September zur Besichtigung geöffnet ist. Wer sich noch an das 40°Grad Urban Art-Festival 2015 am Gustaf-Gründgens-Platz erinnern kann, wird dieses Projekt wahrscheinlich auch schon sehnlichst erwarten.

Hier endet unser Schnelldurchlauf durch die Vielzahl der Septembereröffnungen. Es ist für Abwechslung gesorgt und sollte ein toller Start in den Kunstherbst 2018 werden!

Viel Spaß!


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