Spaziergang 3


© Spaziergang 3

Treppe am Rhein. © Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH. Foto: U. Otte

Der dritte Spaziergang startet wieder am Rhein, dieses Mal auf der Rheinuferpromenade, der wir einen „besonderen Blick“ gewidmet haben. Hier ist ein außergewöhnlicher Ausstellungsort beheimatet: KIT – Kunst im Tunnel (10). Nach dem Besuch der unterirdischen Ausstellungsräume sollten Sie unbedingt eine erste Pause im „KIT Café“ einlegen. Das Café ist nicht nur tagsüber eine gute Adresse. Abends verwandelt es sich in die „KIT Bar“ mit einem vielfältigen Live-Programm. Und Romantiker genießen dabei einen malerischen Sonnenuntergang!

Foto: KIT – Kunst im Tunnel

Bummeln Sie weiter entlang des Rheins Richtung Burgplatz und bewundern Sie die beeindruckende Häuserfront des Oberkasseler Rheinufers. Mit etwas Glück bietet sich Ihnen ein besonders idyllisches Bild auf den gegenüberliegenden Rheinwiesen: In welcher Großstadt kann man schon eine Schafherde erleben, die friedlich am Flussufer weidet? Biegen Sie in die Schulstraße ein. Auf der linken Seite stoßen Sie zunächst auf das Filmmuseum, in dem Sie Geschichte und Gegenwart des deutschen und internationalen Films kennenlernen können. In der „Black Box“, dem Kino des Filmmuseums, wo eine Welte-Kinoorgel aus dem Jahr 1928 die Blicke auf sich zieht, finden regelmäßig Vorführungen von Filmen abseits des Mainstreams statt. Neben dem Filmmuseum beherbergt das ehemalige Palais Nesselrode das Hetjens-Museum (11), das mit einer einzigartigen Fülle von Exponaten der Keramikkunst aufwartet.

Hetjens Museum Düsseldorf. Foto: Horst Kolberg, Düsseldorf

Vorbei an der Maxkirche, einem spätbarocken Kleinod, und dem lauschigen Maxplatz geht es entlang der Benrather Straße bis zum Abzweig Bilker Straße. Linker Hand liegt der Carlsplatz, Düsseldorfs ältester und größter Wochenmarkt, auf dem auch vielerlei Imbissstände zu einer stärkenden Pause einladen. Die Bilker Straße wird gesäumt von typischen Gebäuden aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Neben zahlreichen Galerien, Kunst- und Antiquitätenläden sind hier einige weitere Kultureinrichtungen beheimatet. In dem Haus mit der Nummer 15 wohnte einst das Komponisten- Ehepaar Clara und Robert Schumann. Heute ist hier eine Gedenkstätte eingerichtet. Direkt gegenüber befindet sich das Heinrich-Heine-Institut (12).

Heinrich Heine Institut. Foto: Katja Illner

Am Ende der Straße treffen Sie noch einmal auf Heinrich Heine. In der kleinen Parkanlage „Schwanenmarkt“ ist ein Heinrich-Heine-Denkmal des Düsseldorfer Bildhauers Bert Gerresheim aufgestellt. Halten Sie sich rechts auf der Haroldstraße und biegen Sie in die Wasserstraße ein. Inmitten des Parks liegt das K21 Ständehaus der Kunstsammlung NRW (13). In der im Erdgeschoss gelegenen „Pardo Bar“, der wir ebenfalls einen „besonderen Blick“ gönnen, erleben Sie einen weiteren „Kunstraum“ und einen atmosphärischen Abschluss Ihres Spaziergangs.

Kunstsammlung NRW – K21 Ständehaus. Foto: Helke Rodemeier, © Kunstsammlung NRW

PARDO BAR unter der Leitung von Kofler & Kompanie. © Kofler & Kompanie


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