Utopie und Untergang. Kunst in der DDR

05.09.2019 - 05.01.2020

[Detail. For a full view, click on the picture] Wolfgang Mattheuer | Seltsamer Zwischenfall, 1984/91, Öl auf Leinwand, 200 x 230 cm, Foto: Galerie Schwind, Sammlung Fritz P. Mayer Frankfurt am Main | Leipzig, VG Bild-Kunst Bonn, 2018

30 Jahre nach dem Mauerfall widmet sich der Kunstpalast in einer großen Sonderausstellung der in der DDR entstande­nen Kunst.

30 Jahre nach dem Fall der Mauer widmet sich der Kunstpalast mit einer großen Ausstellung der Kunst aus der DDR. Mehr als 130 Gemälde und Arbeiten auf Papier von 13 unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern verdeutlichen eine spannungsreiche, oft widersprüchliche Kunstepoche.

Bis 1990 wurde Kunst aus der DDR in der Bundesrepublik häufig gezeigt. In den letzten Jahrzehnten hatte das Publikum im Westen jedoch selten die Chance, die Werke im Original zu sehen. Die Ausstellung präsentiert mehrere Hauptwerke der seit der documenta 1977 als offizielle Maler der DDR wahrgenommenen Künstler Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Willi Sitte und ermöglicht tiefere Einblicke in deren Schaffen.

Viele Künstler aller Generationen, darunter Elisabeth Voigt und Wilhelm Lachnit, rieben sich nach dem Zweiten Weltkrieg an den strengen Vorgaben des Sozialistischen Realismus. Ihre künstlerischen Strategien entwickelten sie oft unter Druck: zurückgezogen wie Carlfriedrich Claus und Gerhard Altenbourg oder in rebellischem Widerspruch zum Staat wie A. R. Penck und Cornelia Schleime. Wie zahlreiche andere Künstler mit DDR-Biografie, wurde Penck später Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie. Punkig-expressive Frauenfiguren von Angela Hampel, existenzialistische Gemälde Michael Morgners und abstrakte Arbeiten des „Patriarchen der Moderne“ Hermann Glöckner verdeutlichen die stilistische Vielfalt.
Alle Künstlerinnen und Künstler gingen und gehen sehr unterschiedliche, immer aber eigenständige Wege – zwischen Rebellion und Anpassung, zwischen Utopie und Untergang.

Neben Werken aus den Sammlungen von Peter Ludwig und Willi Kemp, die schon früh Künstler aus der DDR förderten, werden Leihgaben aus allen wichtigen ostdeutschen Museen gezeigt.

Kurator: Steffen Krautzig

Förderer: Kunststiftung NRW


Museum Kunstpalast
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40479 Düsseldorf

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Opening hours

Mon: closed
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Thu: 11am – 9pm

Am Samstag, 19. Januar 2019, ist unser Haus wegen einer Großveranstaltung erst ab 14.30 Uhr geöffnet.

Admission charge

Admission prices vary according to the exhibition. For more information, please visit the website of the Museum Kunstpalast

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Restaurant/ café: KristallBar
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Opening hours: Tue-Fri: 10 AM – 5 PM

Study hall
Opening hours: Tue and Thu: 10 AM – 5 PM

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Accompanying program Utopie und Untergang. Kunst in der DDR


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