Words don’t come easy – money doesn’t either.

24.11.2018 - 10.02.2019

[Detailansicht. Für die komplette Ansicht Bild anklicken] Juan Pérez Agirregoikoa, Video Still „Marx, I love you“ (2011)

Eine Ausstellung im Rahmen des plugin-Projektes von Schloss Ringenberg

Künstler: Juan Pérez Agirregoikoa, Isabella Fürnkäs, Hanne Lippard, and Eric Peter

Was formt unsere Realität? Haben die Wörter und die Sprache, die wir nutzen, um die Welt zu beschreiben, Einfluss auf die Realität?
Während eine auf ökonomischem Wachstum basierende Weltordnung sich unwiderruflich auf unseren Planeten und dessen Ressourcen auswirkt, sie unsere Sicht auf die Welt und unser Leben bestimmt, begibt sich die Ausstellung Words don’t come easy auf die Suche nach der Möglichkeit, durch Sprache unsere Vorstellungen dieser Weltordnung zu überdenken.
Begriffe auszutauschen, die Wörter neu zu wählen: Läge darin womöglich ein Potenzial, unser Erleben kapitalistischer Strukturen zu beeinflussen und alternative Verständnisse, Haltungen wie Handlungsoptionen zu gewinnen?

Subjektive Eindrücke und das ganz unterschiedliche Erleben einer konsum-geprägten Wohlstandsgesellschaft bilden gleichermaßen Ausganspunkt und Schnittmenge der Untersuchungen.
Zwischen Poesie, Parole und Zungenbrecher laden die multimedialen und performativen Arbeiten der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler ein, zuzuhören und die eigene Sprechkompetenz zu erproben. Damit befragt Words don’t come easy unmittelbar den Zusammenhang zwischen kapitalistischen Mechanismen und sinnlicher Wahrnehmung und appelliert an die individuelle Gestaltungsfähigkeit.

Eric Peter sucht nach Möglichkeiten, Ökonomie und Intimität in Einklang zu bringen. Hanne Lippards Erzählstück dagegen stört den stereotypen, rituell anmutenden Ablauf von Wertschöpfungsketten, indem sie einen prekären Arbeitsmarkt durch eine artifizielle, ins Absurde abdriftende Sprache beschreibt. Isabella Fürnkäs entwirft das dystopische Szenario einer High-Tech-Ökonomie, die sich des Menschen entledigt hat und in der weder die Sprache des Menschen noch dessen Bedürfnisse eine Rolle spielen. Juan Pérez Agirregoikoas karikiert

Aspekte des Arbeitsmarktes, zeigt aber auch eine anrührende Sensibilität für die bittere Realität, Frustrationen und Zurückweisungen der überspitzt dargestellten Verhältnisse und Figuren.

Kuratiert von Youri David Appelo & Marian Stindt

Words don’t come easy – money doesn’t either findet statt im Rahmen des INTERREG VA Projektes plugin, mit Projektstandort Schloss Ringenberg. Die praxisorientierte Förderung junger Kurator*innen und Künstler*innen in Zusammenarbeit mit deutschen und niederländischen Kultureinrichtungen ist Teil des Projektes. Plugin wird im Rahmen des INTERREG-Programms finanziell unterstützt von der Europäischen Union und den INTERREG VA Partnern. MWIDE in NRW, Provincie Gelderland, Kunststiftung NRW, Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe, ArtEZ hogeschool voor de kunsten und Mondriaan Fonds Amsterdam.


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Jeden 2. Sonntag im Monat: frei

An Heiligabend, am 1. Weihnachtstag und an Silvester bleibt KIT geschlossen. Am 2. Weihnachtstag und an Neujahr sind wir wie gewohnt von 11 bis 18 Uhr für Sie da.

Eintrittspreise

Erwachsene: 4.00 € (ermäßigt: 3.00 €)
Kinder bis 18 Jahre: frei

Service

Restaurant/ Café: KIT Bar
Öffnungszeiten: Mo-Do: 10-1 Uhr, Fr + Sa: 10-3 Uhr, So: 10-24 Uhr

Bücherverkauf

Eingang ebenerdigBehindertentoiletteAssistenzhund zugelassen

Begleitprogramm Words don’t come easy – money doesn’t either.


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