Wechselwirkungen – Meister und Gesellen des Bauhauses zwischen Werkstatt und Industrie

17.02. - 12.05.2019

[Detailansicht. Für die komplette Ansicht Bild anklicken] Eva Stricker-Zeisel, Karaffe mit Tablett, 1929, © Museum Kurhaus Kleve – Sammlung Steinecke, Kleve (Foto: Annegret Gossens, Kleve)

Unweit von Weimar richtete der Bildhauer Gerhard Marcks in Dornburg a. d. Saale mit Hilfe des Thüringer Töpfermeisters Max Krehan 1920 die Keramikwerkstatt des Staatlichen Bauhauses ein. Hier entstanden ganz im Sinne von Walter Gropius Entwürfe für die Industrie in einem seriellen Gieß- und Modulverfahren. Das Keramikdesign des 20. Jahrhunderts wurde maßgeblich durch die am Bauhaus entwickelten ästhetischen wie funktionalen Gefäße geprägt.
Zahlreiche Keramikkünstler, wie beispielsweise Eva Stricker-Zeisel, ließen sich von Theodor Bogler, Otto Lindig oder Werner Burri inspirieren. Die gewagten Farbkombinationen der Objekte aus den 1920er Jahren wirken bis heute überaus modern und spiegeln die Aufbruchsstimmung einer ganzen Generation nach dem ersten Weltkrieg wider, als alles verloren und gerade deswegen nichts unmöglich schien.


Hetjens-Museum / Deutsches Keramikmuseum
Schulstraße 4
40213 Düsseldorf

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Mi: 11.00 – 21.00 Uhr

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Bitte beachten Sie: ebenfalls geschlossen an beweglichen Feiertagen, die auf einen Montag fallen.

Eintrittspreise

4,00 Euro / Ermäßigt 2,00 Euro

Bei Sonderausstellungen: 5,00 Euro / Ermäßigt 2,50 Euro / Familien 8,00 Euro

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind frei

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Restaurant/ Café: Cafeteria mit Terrasse
Öffnungszeiten: wie Ausstellungsbereich

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Bibliothek
Öffnungszeiten: Mi-Do: 10-16 Uhr nach Vereinbarung

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Begleitprogramm Wechselwirkungen – Meister und Gesellen des Bauhauses zwischen Werkstatt und Industrie


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