Auf eine erfolgreiche Quadriennale 2014!
„Mit der Quadriennale 2010 ist es gelungen, ein anspruchsvolles Programm zur Gegenwartskunst der letzten 50 Jahre zu präsentieren und ein überwältigendes Medienecho zu erreichen. Düsseldorf konnte damit als Stadt der Kunst national und international noch stärker positioniert werden. Auf eine erfolgreiche Quadriennale 2014!“ Mit diesen Worten schloss der Oberbürgermeister und Vorsitzende des Aufsichtsrates der Quadriennale, Dirk Elbers, am 12.01.2011 die letzte Sitzung zur Quadriennale 2010 und zog damit sein Resümee des Kunstfestivals, das am 16.01.2011 mit dem Quadri-Finale zu Ende ging.
Die Quadriennale 2010 eröffnete mit ihrem Start im September 2010 ein breites Spektrum der Gegenwartskunst der letzten 50 Jahre – wobei die vielseitigen Wechselwirkungen und die internationale Strahlkraft der Düsseldorfer Kunst, die in den einzelnen Ausstellungen beleuchtetet wurden, im Mittelpunkt standen.
Zehn Museen und Ausstellungshäuser in Düsseldorf, Partner wie die Sammlung Stoschek und Kai 10 und über 30 Galerien aus Düsseldorf beteiligten sich an der Quadriennale 2010. „Dies ist eine Quadriennale ohne Blockbuster und ohne Schlangen“, hatte zu Beginn Kulturdezernent Hans-Georg Lohe das Projekt kommentiert, und ausgeführt, dass die Ausstellungen zur Kunst aus Düsseldorf unter dem Titel „Kunstgegenwärtig“ eher den anspruchsvollen Kunst-Highlights als den leicht konsumierbaren und kommunizierbaren Publikumsmagneten zuzuordnen seien.
Dies spiegelt sich natürlich auch in den Besucherzahlen wieder, die dennoch gute 230.000 Besucher erreichen. Dem Anspruch der Ausstellungen entsprechend war bei dieser Quadriennale auch das kunsttrainierte Publikum zu Gast in den Häusern, darunter zahlreiche Kuratoren, Künstler, Sammler, Galeristen und Kunststudenten aus aller Welt. Insgesamt: 2.036 Führungen zählte der Besucherdienst; 15% der Besucher buchten eine solche Führung. Eine Besucherbefragung wird erst nach dem Ende der Quadriennale ausgewertet werden können, eine erste Zwischenmeldung, aber zeigt, dass ca. 20% der Besucher aus dem Ausland kamen.
Erfreulich ist, auch aus Sicht der Stadt Düsseldorf, die große Medienresonanz: bereits die Eröffnungspressekonferenz glänzte mit 225 akkreditierten Journalisten aus dem In- und Ausland. Die zahlreichen Berichterstattungen in Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen in der nationalen und internationalen Presse erreichten einen Medienäquivalenzwert von insgesamt 6.982.384 Euro.
Neben der positiven Berichterstattung in der internationalen und der Fach-Presse hob der Aufsichtsrat in seiner Sitzung aber auch die Unterstützung der lokalen Presse besonders hervor, die mit Artikel-Serien, Vorstellungen der Ausstellungs-Häuser und der einzelnen Ausstellungen eine großen Anteil an der Motivation der Düsseldorf Bürger für die Quadriennale hatten und die durch ihre Berichterstattung auch ein junges Publikum, etwa für die Quadriennale+Art+Musik+Nacht, für die Quadriennale begeistert habe.
Auch die Institutsleiter sind zufrieden: „Wenn die Quadriennale eine Olympiade wäre, hätte Düsseldorf einige Goldmedaillen gewonnen“. so Siegfried Gohr, Leiter der Akademie-Galerie – Die Neue Sammlung.











