K20 Grabbeplatz und Schmela Haus - Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Die hochkarätigen Sammlungsbestände des K20, des Mutterhauses der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, sind seit langem der Garant für seine herausragende Position in der internationalen Museumslandschaft. Wichtige Einzelwerke von Pablo Picasso bis Joseph Beuys sowie eine rund 100 Arbeiten umfassende Sammlung Paul Klees gehören zu seinen ständigen Ausstellungsstücken. Das repräsentative Programm wird zudem durch zahlreiche Wechselausstellungen ergänzt.
In zwei große Abteilungen untergliedert, bildet einer der beiden Schwerpunkte des K20 die Kunst vor 1945. Den chronologischen Anfang machen hier Werke des Fauvismus, des Expressionismus, der Gruppe “Der blaue Reiter”, des Kubismus und der “pittura metafisca”. Die vorherrschenden Kunstrichtungen der zwanziger und dreißiger Jahre schließen sich an: Dadaismus und Surrealismus, zusammen mit ihren Gegenpolen, dem Konstruktivismus, dem Bauhaus und »De Stijl«. Die zweite Hauptgruppe von Exponaten ist der Zeit nach dem ersten Weltkrieg gewidmet; sie erstreckt sich von Werken des amerikanischen Abstrakten Expressionismus bis hin zu Fotokünstlern der Gegenwart wie Jeff Wall oder Bernd und Hilla Becher. Weiter stellt die europäische Malerei mit Werken von Gerhard Richter, Per Kirkeby und Markus Lüpertz hier einen weiteren Höhepunkt des K20 dar. Hervorzuheben ist der reiche Joseph Beuys-Bestand, der auch das späte Hauptwerk “Palazzo Regale” miteinschließt.
1986 am Grabbeplatz eröffnet, in direkter Nachbarschaft zur Kunsthalle Düsseldorf und zum Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, stellt das K20 die Heimat der 1961 ins Leben gerufenen Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen dar. Seit 2002 findet die renommierte Sammlung des K20 ihre würdige Fortsetzung in den neuen Ausstellungsräumen des K21.
Das in der Düsseldorfer Altstadt gelegene Schmela Haus bereichert seit 2009 als „Probebühne“ und Vortragsort die Landessammlung. Der denkmalgeschützte Bau des niederländischen Architekten Aldo van Eyck (1918-1999) beherbergte bei Eröffnung 1971 die Galerie Alfred Schmela, das erste eigens zu diesem Zweck errichtete Galeriegebäude der Bundesrepublik. Seit Frühjahr 2011 wird das Schmela Haus auch wieder für Ausstellungen genutzt.
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