Führung mit Künstlern der Klasse Katharina Fritsch
Kunstgeschichte ist präsent bei den Meisterschülern Katharina Fritschs, aber auch beim Nicht-Wissenden laufen die Bilder im Kopf los, sieht er die Arbeiten ihrer Meisterschüler. Phänomene stürmen ein auf den Betrachter, Erinnerung an Ereignisse, an Gesehenes wird wach und gleichzeitig beeindrucken Sorgfalt und Präzision der Arbeiten. Die Kraft der Mühelosigkeit, der Mut zum Erzählerischen, die Beherrschung des Formalen befl ügeln diese Werke. Diese Fähigkeit lernen die Studenten von ihrer Professorin, der Düsseldorfer Bildhauerin Katharina Fritsch.
Aus der Klasse Prof. Katharina Fritsch.
Landschaftsdarstellungen deutscher Künstler des 19. Jahrhunderts
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wandten sich viele Künstler gegen festgeschriebene akademische Regeln und suchten in der damals noch wenig theoretisierten Gattung Landschaft nach individuellen Ausdrucksmöglichkeiten. Landschaftsdarstellungen sind häufig „Spiegel der Seele“, d.h. Projektionsfläche der Sehnsüchte und zugleich Experimentierfeld der Könnerschaft. Mit etwa 6000 Handzeichnungen des 19. Jahrhunderts besitzt die Graphische Sammlung des Museum Kunstpalast einen reichen Fundus, aus dem geschöpft werden konnte. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 65 Zeichnungen und Aquarellen der herausragenden Vertreter der Epoche, unter ihnenCarl Blechen, Caspar David Friedrich und Adolph von Menzel. Alle damals wichtigen deutschen Kunstzentren wie München, Berlin, Dresden und Düsseldorf sind mit Beispielen vertreten.
Für die Ausstellung in der Bel Etage des K21 befasst sich Susan Philipsz mit den Grenzbreichen von Klang, Malerei und Architektur. Im Fokus ihrer Installation werden dabei die historischen, räumlichen sowie ästhetischen Kontexte von Ständehaus und Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen stehen. Mit dem Werk Julius Bissiers wird in dieser Auseinandersetzung ein besonderer Komplex der Sammlung ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.
Durch die vielschichtige Bezugnahme auf ihren jeweiligen Ort gelingt es den Arbeiten Susan Philipsz’ immer wieder eindrucksvoll, dem Betrachter eine vollkommen andere Wahrnehmung der ihn umgebenden Räume zu ermöglichen. 2010 wurde die in Glasgow geborene Künstlerin mit dem prestigeträchtigen Turner-Preis ausgezeichnet, in diesem Jahr war sie mit einem eindrucksvollen Beitrag bei der documeta 13 beteiligt.
Vom riskanten Geschäft der Kunst
‚Kritikalität’, d. h. das (gesellschafts-)kritische Wirkungspotenzial, das der Kunst
zugeschrieben wird und aus ihr tatsächlich erwachsen kann, ist zu einem ihrer
erfolgreichsten Verkaufsargumente geworden. Wie es zu dieser Situation kommen konnte,
ist die Fragestellung, der sich die thematische Gruppenausstellung widmen
will. Anhand ausgewählter Arbeiten stellt die Schau eine historische Perspektive her, die
nachvollzieht, warum es gerade der Charakter der Kunst als Ware ist, der einerseits
Grundlage ihrer gesellschaftlichen Wirksamkeit bot – und der uns andererseits immer
wieder dazu zwingt, den Wert der Kunst entsprechend neu zu definieren, wenn sie über den
bloßen Warenwert hinaus auch symbolisch wirkungsmächtig bleiben will.
Der 1983 geborene, in Lublin, Polen, lebende Künstler Mariusz Tarkawian ist ein besessener, dabei konzeptionell vorgehender Zeichner. Seit einigen Jahren arbeitet er sich in unendlich vielen, meist postkartengroßen Zeichnungen durch die Kunstgeschichte und die Vielfalt der zeitgenössischen Kunstszene. Es handelt sich um einen Prozess der Aneignung, aber auch der Kommentierung. Aus Anlass des hundertsten Geburtstags unseres Hauses wird Mariusz Tarkawian für einige Tage nach Düsseldorf eingeladen, sich zeichnend mit der Sammlung des Museum Kunstpalast und der Präsentation von deren Werken auseinandersetzen wird. Das Resultat dieser Aufenthalts wird in einer kleine Spot on-Ausstellung in einem Kabinett als von ihm kuratierte Zeichnungsinstallation präsentiert.“
Eine Werkpräsentation in 15 Museen und eine Online Ausstellung
Der Galerist Alfred Flechtheim (1878–1937) gehört zu den bedeutenden und einflussreichen Figuren der Kunstszene im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Er setzte sich für den rheinischen Expressionismus und den französischen Kubismus ein und förderte bedeutende Künstlerpersönlichkeiten wie beispielsweise Max Beckmann, George Grosz und Paul Klee. Die massiven antisemitischen Attacken gegen ihn und seine Künstler deutete er bereits 1933 unfehlbar: Er verließ Deutschland.
Bis heute haben Alfred Flechtheims kunsthändlerische Aktivitäten in zahlreichen deutschen Museen ihr Spuren hinterlassen: Er hat die Sammlungen der Moderne aktiv mit geprägt. Es ist das Ziel dieses Forschungsprojektes, seine Spuren zu verfolgen, sie anschaulich in den Museen zu vermitteln und die Ergebnisse zugleich auf einer Plattform im Internet international zugänglich zu machen. Auf diese Weise werden Mechanismen des Kunsthandels und Sammlungsstrategien der Institutionen aufgedeckt.
Insgesamt beteiligen sich an dem Projekt 15 renommierte Museen und leisten damit zugleich einen wichtigen Beitrag zur Provenienzforschung: Kunstmuseum Bonn, Kunsthalle Bremen, Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund, Stiftung Museum Kunstpalast Düsseldorf, Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Städel Museum, Frankfurt, Hamburger Kunsthalle, Sprengel Museum Hannover, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Museen der Stadt Köln, Museum der bildenden Künste, Leipzig, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Westfälisches Landesmuseum, Münster, Staatsgalerie Stuttgart, Museum Rietberg, Zürich
The Impossible Union, 2011
Der marokkanische Künstler mounir fatmi nutzt in seinen bildnerischen Arbeiten immer wieder arabische Kalligraphie bzw. Schriftzeichen, die sowohl eine ästhetische als auch eine semantische Ebene beinhalten. Für die Skulptur verwendet er eine alte hebräische Schreibmaschine, die statt eines getippten Schriftsatzes auf Papier, metallene arabische Letter erscheinen lässt. Mit dieser subtilen Verbindung von ‚sprachlichen Versatz-stücken‘ verweist er auf das viel-schichtige Beziehungsgeflecht zwischen Judentum und arabischer Welt sowie auf das gesellschaftlich-kulturelle und politische Verhältnis von jüdischer und islamischer Kultur und Religion.
Die Düsseldorfer Künstlerin – geb. 1960, Meisterschülerin bei Gerhard Richter an der Akademie – arbeitet mit verspiegelten Glasobjekten. Die Ausstellung kann auch Zeichnungen und keramische Arbeiten umfassen. Es werden ca. 10 Objekte zu sehen sein.
Im Zusammenhang mit der Präsentation eines neuen Videos des jungen Künstlers Christian Keinstar (*1975) werden diesem zwei amerikanische Werke aus der Sammlung gegenübergestellt: von Richard Serra (*1939) House of Cards (1969/81) und das unbetitelte Bleirelief von Robert Morris (*1931) von 1964. Christian Keinstar rührt in seinem Video mit der Hand (im Arbeitshandschuh) im flüssigen Blei, Morris Arbeit ist aus Blei und zeigt einen Arbeitshandschuh, Serras Arbeit war in der Urfassung aus Blei. Zudem werden aus dem Bestand des AFORK (Archiv der künstlerischen Fotografie der rheinischen Kunstszene) noch ein paar Aufnahmen gezeigt, die Benjamin Katz im Jahr 1981 bei der Ausstellung „Westkunst“ gemacht hat, für die Richard Serra seine Arbeit Splashing Lead aus den 1960er Jahren wiederholt hat.
Führung mit Natalia Gershevskaya und teilnehmenden Künstlern
In Zusammenarbeit mit der Kuratorin Natalia Gershevskaya zeigt KIT eine Ausstellung von Studierenden und
Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf, die Neuinterpretationen von klassischen Themen der Kunst- und Filmkunstgeschichte präsentieren. Die Filme, Fotografien und Gemälde legen ihren Schwerpunkt auf die Bildkraft, die – im Sinne des großen stillen Bildes – den Besucher auf sich selbst zurückwirft. Frei von Wahrnehmungs- und Reaktionszwang kann er sich Zeit nehmen zur ruhigen Betrachtung.
In Zusammenarbeit mit der Kuratorin Natalia Gershevskaya zeigt das KIT eine Ausstellung von Studierenden und Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf sowie zwei Künstlern aus St. Petersburg, die Neuinterpretationen von klassischen Themen der Kunst- und Filmkunstgeschichte präsentieren.
Teilnehmende Künstler/innen: Sabine Dusend, Henning Fehr und Philipp Rühr, Anna und Aleksey Gan, Adam Harrison, Friederike Haug, Hannah Hummel, Ae-Ran Kim, Kevin Pawel Matweew, Ruben Benjamin Smulczynski, Angelika Trojnarski
Mit Sabine Dusend, Henning Fehr, Adam Harrison, Friederike Haug, Hannah Hummel, Ae-Ran Kim, Phillip Rühr, Ruben Benjamin Smulczynski, Angelika Trojnarski
In Zusammenarbeit mit der Kuratorin Natalia Gershevskaya zeigt KIT eine Ausstellung von Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf, die Neuinterpretationen von klassischen Themen der Kunst- und Filmkunstgeschichte präsentieren.
Candida Höfer gehört mit Andreas Gursky, Thomas Ruff und Thomas Struth zur ersten Generation von Bernd und Hilla Bechers Fotoklasse an der Kunstakademie. Ihre Arbeiten sind geprägt von kühler Sachlichkeit, präzisem Erfassen von Details und vor allem auch einem ausgeprägtem Interesse an Strukturen und Ordnungen im öffentlichen Raum.
Seit ihrer Zeit an der Düsseldorfer Akademie findet die berühmte Fotografin Candida Höfer immer wieder Motive in Düsseldorf.
Im Februar 2014 zeigt das Museum Kunstpalast ab Herbst 2013 eine als Retrospektive angelegte Ausstellung, die sich erstmals auf Werke konzentriert, die während eines Zeitraums von etwa vier Jahrzehnten in Düsseldorf entstanden sind.
Die Entwicklung der Fotografin wird in der Ausstellung genauso anschaulich wie die der Stadt. Besonders interessant sind die seltenen Momente, in denen die Künstlerin oft Jahre später an den gleichen Ort zurückkehrt und ein Motiv abermals aufgreift, doch mittlerweile mit einem veränderten Blick. Für die etwa 100 Werke umfassende Schau entstehen neue Arbeiten, viele der älteren Fotos wurden noch nie öffentlich gezeigt.
Die Ausstellung Alexander Calder – Avantgarde in Bewegung macht erstmals die Universalität im Denken dieses Künstlers deutlich: Das Werk Calders, der zu den bedeutendsten amerikanischen Künstlern des 20. Jahrhunderts zählt, wird eingebettet in die künstlerische Avantgarde Europas. Gezeigt wird bei der Übersicht im K20 am Grabbeplatz eine eindrucksvolle Auswahl von rund 70 Werken aus internationalen Museen und Sammlungen. Calders poetische Mobiles und Stabiles kommen dabei monumental zur Geltung.
Mit den Künstlern: Naomi Katayanagi, Toshiaki Suenaga und Masakazu Kondo
Durch eine großzügige Schenkung von Willi Kemp erhält die Graphische Sammlung dieses Jahr 1000 Blatt Druckgraphik, die das Ehepaar Kemp in nahezu 60 Jahren zusammengetragen hat.
Einen ersten Einblick in diese großartige und facettenreiche Sammlung bietet eine Auswahl unter dem Motto „farbenfroh“. Alle Blätter, ob gegenständlich oder abstrakt, verbindet ihre intensive Farbigkeit. Die meisten Werke sind in den Fünfziger und Sechziger Jahren entstanden und sie scheinen die Tristesse der Nachkriegszeit mit leuchtenden Farben und klaren Formen vertreiben zu wollen. Mit ihren frischen, der Welt zugewandten Farben verbreiten die Werke Aufbruchsstimmung und Optimismus.
Die Freude und die Heiterkeit, die sich beim Betrachten der rauschenden Farben einstellen, stehen stellvertretend für den Genuss, den Willi Kemp dem Museum Kunstpalast mit seinen zahlreichen sorgfältig ausgesuchten Blättern bereitet.
Die Kunsthalle Düsseldorf plant ein großes Ausstellungsprojekt zum Kapitalistischen Realismus. Gerhard Richter, Konrad Lueg, Sigmar Polke und Manfred Kuttner prägten diesen Begriff anlässlich ihrer selbst organisierten Ausstellung in der Kaiserstraße 31a in Düsseldorf Anfang 1963. Obwohl sie selbst ihn nur kurze Zeit verwendeten und sich von der Wahrnehmung als Künstlergruppe schnell distanzierten, repräsentiert der Kapitalistische Realismus eine spezifische Kunstauffassung der westdeutschen Nachkriegszeit und wird bis heute kontrovers diskutiert. Anlass der Schau ist nicht nur das 50-jährige Jubiläum der Entstehung des Begriffs im Jahr 2013, sondern vor allem die Tatsache, dass diesem wichtigen Phänomen bislang noch kein umfassendes Ausstellungsprojekt gewidmet wurde. Die Kunsthalle wird die zentralen Ausstellungen und Aktionen dokumentieren, darunter vor allem die Aktion Leben mit Pop – Demonstration für den Kapitalistischen Realismus, die Gerhard Richter und Konrad Lueg 1963 im Möbelhaus Berges in Düsseldorf veranstalteten. Ein zweiter Teil wird sich mit der Wirkung befassen. René Block, den die Möglichkeiten einer neuen künstlerischen Auseinandersetzung mit der Realität faszinierten, übernahm mit Gründung seiner ersten Galerie in Berlin 1964 den Begriff als ein leitmotivisches Schlagwort für seine Galeriearbeit und politisierte ihn damit auch vor dem Hintergrund der deutschen Teilung. Ihm und der „Grafik des Kapitalistischen Realismus“ wird sich die Ausstellung ebenfalls widmen.
Mit Künstlern aus Süd-Korea: Kim Eun Mi und Lee Thri
Führung mit Felicitas Rohden, Kuratorin der Ausstellung und Braslien-Stipendiatin
“Avante Brasil“ zeigt einen Einblick in die lebendige junge Kunstszene Brasiliens und präsentiert künstlerische Positionen, die sich eines internationalen und fundierten Vokabulars bedienen. In Brasilien sind die ausgestellten Künstler schon ein Begriff, in Deutschland werden sie zum ersten Mal präsentiert.
Die Ausstellung wurde in enger Zusammenarbeit mit brasilianischen Kuratoren und Felicitas Rohden (Artist in Residence am FAAP São Paulo 2012) entwickelt.
Die Computer-generierten Arbeiten der Amerikanerin Brenna Murphy (Jg. 1986) erinnern an
die psychedelischen Motive der Hippie-Ära. Häufig nur online ansehbar, orientiert sie sich an
der traditionellen Folk Art sowie ihrer naturalistisch-spirituellen Ansätze, die sie durch ihre
experimentelle Auslotung der digitalen Möglichkeiten in die jetzige Zeit übersetzt. Die
scheinbar unendlichen Weiten, der konstant verbesserten Grafikprogramme und der sich
dadurch ergebene, stetig erweiternde künstlerische Spielraum, ist für Murphy hierbei von
nicht zu unterschätzender Bedeutung.
Eröffnung: Dienstag, den 25. Juni 2013 um 19 Uhr
Ausstellung in der Gartenvitrine im Malkastenpark
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10 – 20 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung unter 0211.35 64 71
Der argentinische Künstler Tomás Saraceno entwickelt für das Kuppelgeschoss des K21 Ständehaus eine raumfüllende, begehbare Installation. „In den Umlaufbahnen“ nennt Saraceno sein Netz aus Stahlseilen, das Museumsbesucher vom 22. Juni bis 7. September kletternd oder kriechend erleben können. Es ist die bislang wohl größte und technisch komplexeste Arbeit des Künstlers.
Seit 50 Jahren vergibt das Land Nordrhein-Westfalen alle zwei Jahre Preise für Kunsthandwerker, die in verschiedenen Gewerken tätig sind. Neben Goldschmiede, Holz-, Textil- und Keramikarbeiten kamen von Beginn an auch Glasarbeiten in die Auswahl. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Glaskünstlern, die den Staatspreis für das Kunsthandwerk in Nordrhein-Westfalen erhalten haben: Peter Schmitz, Fritz H. Lauten, Hans Peter Kremer, Renato Santarossa, Mathias Klering, Klaus Geller, Wolfgang Klee, Oswald Krause-Rischard, Thomas Klein, Dorothee Beckersjürgen, Helga Reay-Young, Georg Linden, Lothar Göbel, Gerd Kruft, Uta Majmudar, Thomas Lemke, Klaus Hilsbecher, Michael Behrens, Wilfried Grootens.
Beteiligte Künstler: Anne Lildholdt Jensen, Anna Berndtson, Iris Fridriksdottirdänin, Jesper Kristiansen
und Thomas Lunau
Kunstakademie Düsseldorf, 1945 bis heute: Stadtführung zu ausgewählten Skulpturen in Düsseldorf
Anlässlich der aktuellen Ausstellung im K20 grabbeplatz, finden fachkundig geleitete Exkursionen statt. Die Touren führen Sie zu Orten der Produktion, zu Skulpturen im öffentlichen Raum, in Künstlerateliers und Skulpturenparks.
Treffpunkt:Foyer, K20 Grabbeplatz
Im Preis inbegriffen ist der Besuch der Ausstellung, an einem Termin Ihrer Wahl.
20th century fox lädt Kinder zwischen ach tund elf Jahren ein, in die geheimnisvollen Bildwelten des Malers Michael Kunze einzutauchen. Auf übernatürlich aussehenden Plätzen erscheinen Gebäude aus der Zukunft, und alles mutet wie in einer Filmkulisse oder auf einer Bühne an. Beim Betrachten der Bilder werden Anregungen für eigene kleine Dioramen eingeholt, die in kleinen Schachteln selbst gestaltet und bemalt werden.
Anmeldung unter: bildung@kunsthalle-duesseldorf.de oder telefonisch unter (02 11) 89 96 256.
Leitung: Bettina Kohrs
Teilnahmegebühr: 8 Euro
Das Brasilien der 1950er und 1960er Jahre zeigte einen radikalen Aufbruch in die Moderne. Die Wurzeln der brasilianischen Kunst führen zurück nach Europa, wo sie sich vom Konstruktivismus und Bauhaus inspirieren ließ. Während die europäischen Künstler eine utopische Sprache geprägt von Symbolen und Formen entwickelten, weiteten die Brasilianer das Feld der Abstraktion in eine weitere Richtung aus: Ihr Ansatz war poetischer, sensorischer und persönlicher. Auch heute noch beziehen sich viele zeitgenössische Künstler auf die brasilianische Avantgarde und setzen sich kritisch mit ihr auseinander, denn kaum ein anderes Land hat die modernen Zukunftsvisionen so radikal umgesetzt wie Brasilien.
“Avante Brasil” zeigt einen Einblick in die lebendige junge Kunstszene Brasiliens und präsentiert künstlerische Positionen, die sich eines internationalen und fundiertem Vokabulars bedienen. In Brasilien sind die ausgestellten Künstler schon ein Begriff, in Deutschland werden sie zum ersten Mal präsentiert.
Die Ausstellung ist das Resultat einer intensiven Recherche und zeigt nicht die deutsche Sicht auf Brasilien sondern wurde in enger Zusammenarbeit mit brasilianischen Kuratoren entwickelt.
»Es macht Spaß, den Zufall zu fördern, ihn zu beeinflussen, ihn zu kontrollieren, aber dann die Absicht nie zu absichtlich werden zu lassen, damit die Sache nicht erstarrt«, beschreibt der Fotograf Wolfgang Tillmans seine Art zu fotografieren.
Seine Bilder erscheinen auf den ersten Blick wie zufällige Schnappschüsse. Dabei überlegt er genau, was er fotografieren und wie er seine Aufnahmen aufbauen will. Wolfgang Tillmans’ fotografische und filmische Techniken können in der Ausstellung und in der offenen Medienwerkstatt kennengelernt werden. Zugleich fordert sein Werk auf, sich selbst zu fragen: Was ist in meinem Leben von Bedeutung? Welche Bilder bewegen mich? Wie kann ich diese Bilder finden und festhalten? Dafür experimentieren die Kursteilnehmer mit verschiedenen Möglichkeiten von Fotografie und Video und gestalten ein Fotobuch oder einen Videoclip.
Projekt zum »Kulturrucksack NRW«
für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren
Die Teilnahme an dem Projekt ist kostenlos.
Die Ausstellung präsentiert die herausragendsten Modeschöpfungen von Alaïa der letzten zehn Jahre. Jeder Ausstellungsraum widmet sich einem anderen Material, das Azzedine Alaïa im letzten Jahrzehnt durchgängig verwendet hat: Samt, Pelz, Wolle, Leder, Baumwolle, Tierhäute, Chiffon und Strick.
Azzedine Alaïa zählt zu den letzten bedeutenden lebenden Couturiers. Der Name Alaïa steht für Glanz, Sinnlichkeit, Stil, Schnitt, Selbstvertrauen, Komfort und – selbstverständlich – Sexappeal. Seine enganliegenden Kleider umhüllen die Körper der weltweit verführerischsten und erfolgreichsten Frauen.
Der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen präsentiert drei Veranstaltungsabende , die sich aus künstlerischer und theoretischer Sicht “Vorschlägen” und “Thesen” widmen. Mit dabei sind u. a. der in Amsterdam lebende Künstler Balthazar Berling (Jg. 1985), der im Kunstverein seine neue Performance vorstellen wird, sowie das Kollektiv Studio for Propositional Cinema.
Freitag, 7.6.2013 um 19.30
NEW MEN, eine Performance von Balthazar Berling
Samstag, 8.6.2013 um 19.30
Parallel wird im Schaufenster des Kunstvereins an der Neustraße eine Präsentation des Studio for Propositional Cinema eröffnet.
Sonntag, 9.6.2013 um 17.30
Einführung und öffentliches Gespräch von und mit der Kuratorin Stephanie Seidel und Balthazar Berling über dessen Performance NEW MEN (als Vorschlag für eine neue Bewegung).
Vortrag von Dr. Magdalena Holzhey im Rahmen der Ausstellung „Michael Kunze – Halkyonische Tage“
Um 1910 begann der Maler Giorgio de Chirico (1888-1978) in Italien eine neue Poetik zu entwickeln, die als „Pittura Metafisica“, als metaphysische Malerei, bezeichnet wurde und entscheidenden Einfluss auf Strömungen wie den Surrealismus und die Neue Sachlichkeit ausüben sollte. Inspiriert von den Bildern Arnold Böcklins und den Schriften Friedrich Nietzsches, entwickelte de Chirico eine verrätselte Bildsprache, die der Sinnlosigkeit der Dingwelt und der Einsamkeit des modernen Menschen bildhaften Ausdruck gab. Er prägte damit einen Sonderweg innerhalb der Moderne: Im Gegensatz zu avantgardistischen Kunstströmungen wie Kubismus, Expressionismus oder Futurismus suchte er nicht nach formaler Innovation, sondern nach Mitteln, dem vieldeutigen, verborgenen und rätselhaften Charakter der sichtbaren Welt auf den Grund zu gehen.
Eintritt: 2 EUR
„Philos“ bedeutet auf Griechisch Freund und „Sophia“ Wissen und Weisheit. Ein Philosoph ist also nichts anderes als ein Freund des Wissens. Das Nachdenken über die Welt ist Philosophie. Was ist die Wirklichkeit hinter den Dingen? Das scheint eine der wichtigen Fragen für den Maler Michael Kunze zu sein. So hat er Porträts von Personen gemalt, die sich damit beschäftigen. Bei einer Führung lernen Kinder zwischen sechs und zehn Jahren die beiden kennen und malen im Anschluss selbst ein Porträt.
Leitung: Bettina Kohrs
Teilnahmegebühr: 8 Euro
Anmeldung unter: paulus@kunsthalle-duesseldorf.de oder 0211 8996243.
In der Ausstellung Die Bildhauer lernen Kinder zwischen acht und elf Jahren Lehrer und Schüler der Düsseldorfer Kunstakademie kennen. Sie arbeiten nicht nur mit Ton und Gips, sondern auch mit verrückten Materialien wie Plastikfolie, Wurst oder ausgestopften Tieren. Bei den Künstlern der Ausstellung werden Anregungen eingeholt, um selbst nach ungewöhnlichem Baumaterial für Skulpturen zu suchen.
Leitung: Bettina Kohrs
Entgelt: 16,00 Euro plus 4,00 Euro Materialkosten
Anmeldung unter. tel. 0211 8381 204 oder service@kunstsammlung.de
Bitte einen Snack für die Pause mitbringen.
In Restaurant und Bar Malkasten, Hentrichhaus.
Der Künstlerverein Malkasten lädt zur Eröffnung der Ausstellung und zum 90. Geburtstag des Künstlers herzlich am Dienstag, den 28. Mai 2013 um 19 Uhr ein.
In der Vitrine Malkasten, Hentrichhaus
Der Maler Michael Kunze beschäftigt sich in seinen Bildern mit Themen der griechischen Mythologie. In einer übernatürlich wirkenden Landschaft taucht das Trojanische Pferd – hier als Pudel – auf. Die Eroberung und Zerstörung Trojas wäre ohne das Trojanische Pferd nicht möglich gewesen. Bei einer Führung erfährten Kinder mehr über diese Geschichte und malen anschließend selbst geheimnisvolle Bilder dazu.
Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Leitung: Bettina Kohrs
Die KIT Bar präsentiert noch bis zum 02. Juni MUSIK DER EXTRAKLASSE in einem besonderen Raum.
Programm:
24. Mai, 20 Uhr: Hommage an Frank Koellges – Brotmaschine. Mit Valerie Kohlmetz, Mike Jansen, Juergen Dahmen
26. mai, 20 Uhr: Funky Vibes @ KIT // Sebastian Gahler & Friends u.a. mit Claudius Valk, Stefan Rademacher, Hardy Fischoetter
27. Mai, 20 Uhr: Sidare, Irak. Saad Thamir, Bassem Hawar
28. Mai, 20 Uhr: Guro von Germeten, Norwegen
29.Mai, 19 Uhr: Special – Buecherdaemmerung -Tunnelblick. Interaktive Lesung, Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Literaturbuero NRW
30. Mai, 20 Uhr: Carmen Brown, Afrosounds
01.Juni, 20 Uhr: Big Bonsai
02.Juni, 17 Uhr: EMCO / 21 Uhr: Antonelli (Space edition)
AK je 4,- €
Sebastian Riemer führt um 19 Uhr durch die Ausstellung Wolfgang Tillmans. Ein geladener Gast aus dem Kreis junger Düsseldorfer Künstlerinnen und Künstler wird das Abendthema vertiefen und seinen eigenen konzeptionellen Ansatz in Bezug zu Wolfgang Tillmans’ Werk setzen. Im Anschluss an die Präsentation und die Diskussion klingt der Abend im informellen Gespräch mit Getränken in netter Atmosphäre aus. ARES.ona legt dazu auf.
Bei Vorlage eines gültigen Schüler- oder Studentenausweises ist an diesen Abenden der Museumseintritt bis 25 Jahren frei.
Für Publikum zwischen 16 und 25 Jahren
Keine Anmeldung, kein Entgelt.
Beteiligte Künstler: Katarzyna Cudnik und Christoph Bucher
A.R. Penck (* 1939 in Dresden) war Professor für Freie Graphik an der Kunstakademie Düsseldorf von 1988 bis 2003. Er ist gleichermaßen Graphiker wie Maler und Bildhauer und hat sich auch als Jazzmusiker einen Namen machen können.
Die Akademie-Galerie – Die Neue Sammlung zeigt in einer retrospektiven Ausstellung in Auswahl Pencks Gesamtoeuvre. Es werden Malerei, Skulptur, Graphik und Zeichnung präsentiert. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Führung und Künstler-Gespräch mit Martin Pfeifle inmitten seines Werkes RADO
Die Ausstellung „Ein Drittel Weiß“ versammelt acht künstlerische Positionen aus mehreren Generationen, die in unterschiedlichen Genres und Medien – Fotografie, Projektion, Skulptur, Rauminstallation, Malerei – das weite Feld der Grauwerte erkunden. Aufgenommen wird insbesondere die aktuelle Hinwendung junger Künstler zu Schwarz und Weiß.
Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit einer Einleitung von Elodie Evers und Magdalena Holzhey, einem Essay von Gregor Stemmrich sowie einführenden Texten zu den drei Künstlern von Marie de Brugerolle, Luca Cerizza und Chris Kraus.
Im Rahmen der Eröffnung finden am 15. Mai 2013 die Performances „Variations on Sinakinatography“ von Channa Horwitz und „Five Sisters“ von Guy de Cointet in Zusammenarbeit mit Eric Orr, statt.
Vortrag von Prof. Dr. Hans Peter Hahn, Universität Frankfurt, und anschließend Filmprogramm zur Ausstellung: VOM EIGENSINN DER DINGE – EINE ANDERE PHÄNOMENOLOGIE DER WELT DER OBJEKTE
Nachdem sich die Kulturwissenschaften lange mit den Dingen als Bedeutungsträger befasst haben, gibt es in letzter Zeit ein zunehmendes Bewusstsein für Wahrnehmungen und Umgangsweisen, die sich gegen funktionale Einordnungen sperren. In vielen Situationen gilt die Beobachtung, dass die Macht der Dinge über den Menschen nicht geringer ist als die Macht der Menschen über Dinge.
Gezeigt werden die Künstlerfilme:
Vladislav Alexandrovič Starevič: Die Rache des Kameramanns, 1912
Fischli & Weiss: Der Lauf der Dinge, 1987
Jacques Louis Nyst, L’Objet: 1974 und Le Tombeau des Nains, 1975
Zur Eröffnung der Ausstellung Anton Voyls Fortgang. Henri Chopin, Guy de Cointet, Channa Horwiz wird in der Kunsthalle im Rahmen der Projektreihe Kunsthalle BÜHNE um 19 Uhr die Performance „Sonakinatography“ der kürzlich verstorbenen US-amerikanischen Künstlerin Channa Horwitz aufgeführt. In ihren Performances strukturiert und zerlegte die Künstlerin Zeit in Einheiten aus Klang, Geste oder Wort, bis sich das Zeitmaß des Betrachters selbst verändert. Ihre Stücke, die Verwandtschaften etwa zu John Cage aufweisen, thematisieren und verschieben die Genregrenzen zwischen Tanz, Performance und bildender Kunst.
Der Eintritt ist frei!
Aldo van Eyck, Nils Norman, Yto Barrada
Vom 11. bis zum 26. Mai 2013 wird Gareth Moores Kino für Kinder sein Lager im Schmela Haus aufschlagen. Für dieses Projekt lud Moore andere Künstler wie Ulla von Brandenburg, Keren Cytter, Geoffrey Farmer u.a. ein, Kurzfilme für Kinder zu drehen.
Ort: Foyer K20 Grabbeplatz
Der Eintritt ist frei und nur für Kinder zugänglich.
Erwachsene können die kurzen Filme in Begleitung eines Kindes sehen.
Eines der frühesten Bilder von Konrad Klapheck zeigt eine Jazzband. Klapheck ist ein großer Kenner und Verehrer des Jazz, diese Passion zieht sich durch sein gesamtes Schaffen hindurch. Seine frühen Maschinenbilder sind nicht allein Sublimierungen der Erotik, sondern auch Metaphern für den Jazz, der sich wie die Gemälde von Klapheck durch die Verschmelzung technoider Perfektion und archaischer Gefühlswelten auszeichnet. Seine Kunst ist ohne das tiefe Verständnis des Jazz nicht denkbar.
Don’t Explain – das ist der Titel der neuen CD, die Heinz Sauer und Michael Wollny jüngst herausgebracht haben. Ein Konzertmitschnitt, der dokumentiert, wie dieses Duo im Augenblick des Konzertes, ohne Absprachen, ganz auf den Moment und den Ort der musikalischen Begegnung konzentriert, seine Musik immer wieder neu erfindet: „Offen für den Raum, für das Publikum, für die Atmosphäre, die Schwingungen, die während des Konzerts unsere Sinne erreichen“ so Heinz Sauer.
Bel Etage
Nach langer Abwesenheit in den Ausstellungsräumen widmet sich die Kunstsammlung ab Sommer wieder einem Teil der umfangreichen Julius Bissier (1893 – 1965) Bestände. Der Schwerpunkt wird dabei auf Bissiers geometrisch-abstraktem Werk liegen. Die bislang noch nie gezeigten Leinwandarbeiten aus den frühen 1950er Jahren beleuchten eine mitunter wenig bekannte Seite
des Künstlers.
Gregor Jansen im Gespräch mit John McDowall, Kunsu Shim und Gerhard Stäbler über die Bücher:
Sappho Fragments
Ein Kunstbuch von John McDowall und Gerhard Stäbler
bild.klang.los
Ein Trialog von Kyungwoo Chun, Kunsu Shim und Gerhard Stäbler
Hrsg. Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg, Total Museum of Contemporary Art Seoul (Pfau Verlag)
Im Anschluss: PerformanceMusik von Josef Anton Riedl, Kunsu Shim und Gerhard Stäbler unter Mitwirkung von Ivan Ge
Eintritt & kleiner Imbiss: 2,- EUR
Im Labor sind nicht die Augen gefragt, sondern die Hände: Hier sind Skulpturen berühmter Bildhauer versammelt, die Kinder zwischen fünf und sieben Jahren im zweitägigen Workshop ausnahmsweise berühren dürfen. Errätst du, aus welchen Materialien sie sind? Fühlen sie sich warm oder kalt an? Aus Ton werden Skulpturen mit fantastischen Formen und tollen Oberflächen selbst gestaltest.
Leitung: Bettina Kohrs
Bitte einen Snack für die Pause mitbringen!
An beiden Tagen 11 bis13 Uhr
Der Tintenstrahldruck als künstlerisches Medium seiner Zeit
Inspiriert von Wolfgang Tillmans’ Werk stellen Experten aus Entwicklung, Anwendung und Restaurierung Geschichte und Zukunft des Fine Art Ink-Jet Printmaking vor und legen die besonderen konservatorischen Anforderungen dieser Technologie dar. Das Symposium richtet sich an Künstler, Entwickler und Hersteller, an Fachleute aus Museen und Galerien sowie an interessierte Laien.
Eintritt frei
An beiden Tagen: 10 bis 18 Uhr
Anmeldung unter: 0211 / 8381204 oder service@kunstsammlung.de
Nach dem großen Erfolg des letzten Jahres steht auch der diesjährige »Tanz in den Mai« wieder im Zeichen des argentinischen Tangos. Silencio, eines der bekanntesten Tango-Orchester Europas, spielt Musik aus dem Goldenen Zeitalter des Tangos und begeistert das Publikum durch seine Energie und Virtuosität. Erleben Sie Jose-Luis Betancor am Bandoneon, Wini Holzenkamp am Kontrabass, Amadeo Espina an der Violine und Roger Helou am Piano. Eine Kostprobe ihres temperamentvollen Tanzes werden die Argentinier Carolina del Rivero und Donato Juárez an diesem Abend geben. Sie gehören zu den talentiertesten Tangotänzern der jüngeren Generation.
Freier Eintritt für Schüler, Auszubildende und Studierende in die viel besuchte Ausstellung Wolfgang Tillmans im K21 Ständehaus: Bei Vorlage eines gültigen Schüler- oder Studentenausweises übernimmt die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West am Sparda-Day die Kosten für die Eintrittskarte. Eingeladen ins Ständehaus der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen sind Jugendliche von 14 bis 25 Jahren.
Als besonderes Angebot gibt es an diesem Tag kostenlose Führungen durch die Ausstellung um 11.00, 13.00, 15.00 und 17.00 Uhr.
Allein durch Licht und Schatten lassen sich unglaubliche Bilder schaffen! Auf den Gemälden des Künstlers Audrey Klassen sind phantastische Welten mit nur einer einzigen Farbe entstanden: Schwarz.
In der Ausstellung „Ein Drittel Weiß“ erzählt er Träume von Fabelwesen, die er mit Tusche fast wie ein Schattenspiel umsetzt.
Was passiert, wenn Dinge einfach mal von einer anderen Seite beleuchtet werden? Mit den Künstlern Manuel Boden und Christian Dünow schaffen die Teilnehmer aus Alltagsgegenständen ihre eignen einzigartigen Schattenspiele.
Für Kinder von 8-12 Jahren
Anmeldung: bildung@kunsthalle-duesseldorf.de, oder (0211) 89 96 256
Teilnahmegebühr: 10 Euro.
Die gegenständliche Malerei des seit den 1960er Jahren international bekannten Konrad Klapheck lässt sich mit keiner anderen vergleichen. Sein Werk bleibt eine Ausnahmeerscheinung – seine Arbeiten mal dem Surrealismus, mal der Pop Art zugeordnet – wurden bereits zu Lebzeiten Klassiker. Bekannt eworden sind vor allem seine Maschinenbilder, die er monumental und überpräzise nachbildet, so dass sie bedrohlich auf den Betrachter wirken können. Erst in den 1990er Jahren findet die libidinöse Menschenwelt Einzug in sein Werk.
Das Museum Kunstpalast beleuchtet mit seiner Retrospektive das Werk eines international bekannten Protagonisten der Düsseldorfer Kunstszene.
Unter dem Titel: Under the Rhubarb Leaves von Anthea Bush, Sabine Metzger und Hedwig Rogge vereinen sich drei künstlerische Positionen im weitesten Sinne zum Thema „Natur“ und „Landschaft“ zu einer gemeinsamen Ausstellung. Die einzelnen Auffassungen von Naturräumen sowie die Techniken, in denen die Arbeiten umgesetzt sind, könnten dabei nicht unterschiedlicher sein.
In den 1970er Jahren entwarf der niederländische Architekt Aldo van Eyck das Haus des Galeristen Alfred Schmela. Hier werden nun die Amsterdamer Spielplatz-Entwürfe des Niederländers mit dem Werk von zwei zeitgenössischen Künstlern in Dialog treten: Nils Norman, Yto Barrada.
Acht chinesische Kunstexperten sprechen Klartext über Strukturen, Institutionen und Zukunftsperspektiven
Als Antwort auf den rasanten Vormarsch Chinas im internationalen Kunstmarkt seit dem Jahr 2011 veranstaltet das Konfuzius-Institut an der Heinrich-Heine-Universität unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Düsseldorf, Dirk Elbers, und mit Unterstützung der Kunstagentur ARTGATE ein Symposium zum Kunstmarkt der Gegenwart im Robert-Schumann-Saal.
In Kooperation mit der zum selben Zeitpunkt stattfinden Kunstmesse Art Cologne findet am Nachmittag des 21. April 2013 zusätzlich ein Talk mit ausgewählten Referenten des Symposiums auf der Messe in Köln statt.
Die Ausstellung wird kuratiert von Heike van den Valentyn.
Künstlergespräch und Katalogpräsentation
Donnerstag, 16. Mai 2013, 20 Uhr
Ausstellung in der Vitrine im Jacobipark des Künstlerverein Malkasten
Eröffnung: Dienstag, den 16. April 2013 um 19 Uhr
In Videos, Installationen, Skulpturen und Fotografien lassen uns die Künstler eintauchen in die Welt der Dinge, deren sinnliches Gewand uns wahlweise verführt und provoziert, sie begreiflich aber gleichzeitig auch unübersetzbar macht.
beteiligte Künstler: Bettina Buck, Hans Peter Feldmann, Romuald Hazoumè, Sofia Hultén, Monika Stricker, Haegue Yang.
Erstmals richtet sich der Blick einer groß angelegten Ausstellung auf den Lehrbetrieb einer Kunstakademie des 18. Jahrhunderts – deren Arbeit bis heute nachwirkt: Gewidmet ist sie dem wohl bedeutendsten Privat-Sammler Düsseldorfs während der Zeit des Kurfürsten Carl Theodor: dem Künstler und Gründungsdirektor der Düsseldorfer Kunstakademie, Lambert Krahe (1712-1790). In der aus dem Bestand der Kunstakademie heraus konzipierten Ausstellung finden sich neben den großen Barockkünstlern auch die Werke eines Raffael, Federico Barocci, Paolo Veronese, wie auch die der anderen kontinental-europäischen Künstlerpersönlichkeiten, so Albrecht Dürer, Hendrick Goltzius, Jacques Callot oder Gaspard Dughet.
Zu sehen sind etwa 200 Exponate.
Das K21 öffnet an allen Mittwochabenden während der Ausstellung Wolfgang Tillmans bis 22.00 Uhr seine Tore – zur Sonderausstellung und zu den Künstlerräumen. Für das junge Publikum zwischen 16 und 25 Jahren gibt es ein besonderes Angebot:
Die Abende widmen sich jeweils einem bestimmten Aspekt von Wolfgang Tillmans’ künstlerischer und technischer Vorgehensweise. Sie beginnen um 19 Uhr mit einer Themenführung von Sebastian Riemer durch die Ausstellung. Ein geladener Gast aus dem Kreis junger Düsseldorfer Künstlerinnen und Künstler wird das Abendthema vertiefen und seinen eigenen konzeptionellen Ansatz in Bezug zu Wolfgang Tillmans’ Werk setzen. Im Anschluss an die Präsentation und die Diskussion klingt der Abend im informellen Gespräch mit Getränken in netter Atmosphäre aus. ARES.ona legt dazu auf.
Bei Vorlage eines gültigen Schüler- oder Studentenausweises ist an diesen Abenden der Museumseintritt bis 25 Jahren frei.
Michael Kunzes (*1961 in München) Malereien stecken voller literarischer, philosophischer, kunst- und architekturhistorischer Reflexionen. Er überführt diese in rätselhafte, irrational anmutende Szenerien, architektonische Konstrukte oder utopische Landschaften. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten aus den letzten 20 Jahren seines Schaffens, das sich wie ein endloser Kommentar zu Arnold Böcklins „Toteninsel“ lesen lässt. Kunze versucht Zusammenhänge herzustellen, die heute fast in Vergessenheit geraten sind. Ein zentrales Motiv hierfür sind die „Halkyonischen Tage“: Der von Kopfweh geplagte Friedrich Nietzsche verwendete diese Metapher in Zeiten der Besserung seines Leidens. Immer wieder malt Michael Kunze architektonische Kompositionen unter einem bewölktem Himmel, die in theatralisch inszeniertes, mediterranes Licht getaucht sind. Dominierend sind die vielschichtigen Kontraste auf inhaltlicher und formaler Ebene. Fragmente moderner und vormoderner Baukunst treffen aufeinander.
Ausstellung und Katalog entstehen in Kooperation mit der Nationalgalerie Berlin.
In diesem Kurs futtern sich Kinder zwischen 8–12 Jahre durch die Kunst. Ob es nun Stillleben sind oder tatsächlich essbare Kunst, wichtig ist, zu verstehen, welche Verbindung Kunst, Essen und Trinken haben und dazu passende Kunstwerke zu bauen, malen und zu fotografieren. Vielleicht liegen Atelier und Küche ja ganz eng beieinander? Für alle Kinder, bei denen Kunstliebe auch durch den Magen geht.
Eintritt: 64 €
Leitung: Susanne Ristow, Bildende Künstlerin
Anmeldung unter: 0211-899 01 00 oder bildung@smkp.de
Mit schwarz_weiß_denken_#1 lädt Ben J. Riepe die Besucher in einen hellen Raum, der sich jedoch dem Sehen verschließt. Ein leerer, weißer Raum gefüllt mit Abwesenheit, die zum Greifen nah ist und Erinnerungen weckt. Ein Raum der trotz gleißendem Licht ein dark room ist, sich nicht öffnet, sondern den Blick verstellt und empfindsam macht für Geräusche, Berührungen, Geruch und Sehnsucht.
Im Mittelpunkt von schwarz_weiß_denken_#4 steht das Verhältnis von Tänzer und Objekt, von An- und Abwesenheit. Wie wird eine Choreographie zum Objekt, zu einer Skulptur oder einem Ornament im Raum? Ben J. Riepe arbeitet an den Grenzen von Tanz, Bildender Kunst und Intervention.
Performance schwarz_weiß_denken #1 Freitag 29. bis Sonntag 31. März 2013, 16 – 18 Uhrschwarz_weiß_denken #4
Donnerstag 04. und Freitag 05. April 2013, 19 – 21 Uhr
Samstag 06. und Sonntag 07. April 2013, 16 – 18 Uhr
Ausstellung im Malkasten, Jacobihaus
Eröffnung: Dienstag, den 26. März 2013 um 19 Uhr
Ein Kurs für alle Kinder, die gerne malen und mit Farben experimentieren. Es werden verschiedene Materialien und Medien verwendet, wie etwa Wasser-, Finger- und Wachsfarben, Leinwände, Eierschalen oder große Papierformate. Inspiration ist dabei das Thema „Frühling und Ostern“ sowie ausgewählte Bilder aus dem Museum.
Leitung: Christina Puth, Kunstpädagogin
Eintritt: 48 Euro (Geschwisterkinder 10% Rabatt)
Anmeldung unter: 0211-899 01 00 oder bildung@smkp.de
Jörg Buttgereit ist eine der zentralen Figuren der deutschen Horror- und Splatterszene, wobei seine Filme die Genregrenzen deutlich überschreiten und im eigentlichen Sinne dem Autorenkino zugeschrieben werden können. Parallel dazu arbeitet er gattungsübergreifend an Buchprojekten, Hörspielen, sowie Fernseh- und Theaterproduktionen.
Im VENUS & APOLL wird der Theaterfilm Captain Berlin versus Hitler (2009), eine wilde Mischung aus Superhelden, Vampiren und Nazis, sowie als Deutschlandpremiere der Kurzfilm Ein Moment der Stille am Grab von Ed Gein (2012) in einem Filmscreening präsentiert.
Im Anschluss wird es ein Gespräch zwischen Jörg Buttgereit und Andreas Korte geben.
VENUS & APOLL, Worringer Platz 8, 40210 Düsseldorf
Kuratorenführung mit Gertrud Peters und Künstlern der Ausstellung
Die Ausstellung „Ein Drittel Weiß“ versammelt acht künstlerische Positionen aus mehreren Generationen, die in unterschiedlichen Genres und Medien – Fotografie, Projektion, Skulptur, Rauminstallation, Malerei – das weite Feld der Grauwerte erkunden. Aufgenommen wird insbesondere die aktuelle Hinwendung junger Künstler zu Schwarz und Weiß.
Die Kunsthalle präsentiert im Rahmen des Nachtfoyers den Katalog PARKHAUS im Malkastenpark 1997 – 2011 herausgegeben 2012 von Karl Heinz Rummeny, mit Texten von Magdalena Holzhey, Michael Krajewski, Karl Heinz Rummeny, Johannes Stüttgen und Jost Wischnewski.
Magdalena Holzhey und Gregor Jansen im Gespräch mit Karl Heinz Rummeny und Jost Wischnewski.
Eintritt & Imbiss: 2,- EUR
11.00 – 17.00: Die Welt der Formen
offene Workshops für Kinder und Erwachsene
11.30 – 12.30: Von Mäusen und Grinsekatzen
Führung für Familien
14.00 – 17.00: Denken in Material
Filmprogramm zu ausgewählten Künstler/innen der Ausstellung im Trinkaus-Auditorium
15.00 – 16.30: Mit roter Axt gegen Holz!
Führung für Kinder ab 5 Jahren
16.00 – 17.00: Die Bildhauer der Kunstakademie Düsseldorf
Rundgang durch die Ausstellung mit Maria Müller-Schareck, Kuratorin der Kunstsammlung
Der Eintritt ist frei
Ausstellung in der Bar im Malkasten, Hentrichhaus
Eröffnung: Dienstag, den 12. März 2013 um 19 Uhr
Ausstellung im Restaurant im Malkasten, Hentrichhaus
Eröffnung: Dienstag, den 12. März 2013 um 19 Uhr
Ausstellung in der Vitrine im Malkasten, Hentrichhaus
Die Werke von Florian Neufeldt (*1976) und Matthias Ströckel (*1986) zeugen von der Neugier und dem Verlangen des Menschen, die Dinge um sich herum durch unterschiedliche Strategien der Vermessung – sowohl räumlich als auch zeitlich – zu hinterfragen und zu verstehen. Dabei wird die Wahrnehmung selbst zur Disposition gestellt und die Konstruktion von Wirklichkeit zum zentralen Thema des jeweiligen Werks.
Ausstellung im Seitenlichtsaal
Doktor Morgen neue Sorgen borgen ist die erste institutionelle Werkschau Gunter Reskis. Die Ausstellung im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, zeigt neben einer retrospektiven Auswahl von Gemälden und Papierarbeiten aus zwei Jahrzehnten neue Arbeiten des Künstlers, u. a. eine für das Foyer des Kunstvereins eigens entwickelte Wandmalerei.
Im Rahmen der Ausstellung findet am Donnerstag, 25. April 2013, um 19.30 Uhr im Foyer des Kunstvereins der Vortrag „Zu alter Whisky“ von Hans-Jürgen Hafner statt.
18.00 Uhr Sonderführung im Schmela Haus
18.00 / 19.00 Uhr Werke im Zwiegespräch
18.00 / 19.00 Uhr Themenführungen
19.00 Uhr Curator’s Choice
19.00 Uhr A Gallery Talk in English
20.00 Uhr Gespräch im K20:Anlässlich der Ausstellung Die Bildhauer. Kunstakademie Düsseldorf, 1945 bis heute sprechen Tony Cragg und Siegfried Gohr, Professoren an der Kunstakademie Düsseldorf mit Marion Ackermann über die Geschichte der Bildhauerei nach 1945 und das erste, gemeinsame Ausstellungsprojekt von Kunstakademie und Kunstsammlung.
KIT – Kunst im Tunnel bietet auch weiterhin an jedem ersten Mittwoch im Monat eine KUNSTPAUSE an. In einer halbstündigen Kurzführung können die Besucher am 6. März 2013 die neue Ausstellung im KIT kennen lernen und anschließend die Mittagspause in der KIT Bar verbringen. Beginn der Führung ist um 13 Uhr. Der Eintrittspreis zur KUNSTPAUSE beträgt 3 Euro. Zudem erhalten Teilnehmer mit ihrer Eintrittskarte 20 Prozent auf die Speisen beim Mittagstisch in der KIT Bar.
Abseits der Galerien und Museen tummelt sich die lokale Kunstszene in verborgenen, dem breiten Publikum kaum bekannten Orten. Es sind kleine Läden in günstigen Lagen, umfunktionierte Kellerräume oder leer geräumte Hinterhof-Ateliers. Beleuchtet werden die historische Entwicklung der Off-Szene in der Stadt und deren aktuelle Spielarten. Der Eintritt ist frei.
Referent: Emmanuel Mir, M.A.
Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen realisiert die erste und längst überfällige Überblicksausstellung des international hoch geschätzten Fotografen und Turnerpreisträgers Wolfgang Tillmans in Westdeutschland. Als einer der wichtigsten Künstler seiner Generation hat Tillmans (geb. 1968) das Medium Fotografie um entscheidende Aspekte weiterentwickelt und als Kunstform neu definiert. Mit einer präzise entwickelten Gesamtkomposition wird Tillmans auf den spezifischen Ausstellungsort des ehemaligen Ständehauses reagieren.
Kunsthalle BÜHNE präsentiert: Zum Wagner Jubiläumsjahr 2013 hat die Deutsche Oper am Rhein an Helmut Oehring ein Auftragswerk vergeben, das unter dem Titel „SehnSuchtMEER oder Vom Fliegenden Holländer“ am 8. März 2013 im Opernhaus Düsseldorf Premiere feiert.In der Kunsthalle gibt der Komponist Auskunft über seine Arbeit, das Holländer-Projekt und liest aus seiner Autobiographie „Mit anderen Augen“, die 2011 bei der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wurde.
Eine Veranstaltung der Deutschen Oper am Rhein, der Kunsthalle Düsseldorf und des Heinrich-Heine-Instituts Düsseldorf
Die Ausstellung im KIT nimmt die aktuelle Hinwendung junger Künstler zu Schwarz und Weiß auf. Die Begrenzung auf einfache Mittel, die ambitionierte Rückkehr zu alten Techniken und minimalistischen Ansätzen ist eine Reaktion auf die bildliche und technische Überfülle unsere Zeit, in der sich die Kunst durch Reduktion von der bilderproduzierenden Masse absetzt. So wenden sich Künstler seit kurzem verstärkt analoger schwarz-weiß-Fotografie zu oder nutzen alte Drucktechniken. Dies geschieht keineswegs in einer romantischen Rückwende, sondern wird mit dem Wissen um den aktuellen Stand der Technik (und zum Teil auch mit deren Mittel) zeitgenössisch eingesetzt. KIT zeigt Werke von jungen KünstlerInnen und stellt diesen drei Positionen etablierter Künstler zur Seite.
Ausstellungseröffnung: 22. Februar 2013, 18 Uhr
Die Ausstellung BODY LIGHT ist mit Videoarbeiten von 16 jungen, zeitgenössischen KünstlerInnen zu Gast im Projektraum VENUS & APOLL (Worringer Platz 8, 40210 Düsseldorf). Die Gruppenausstellung versammelt Videoarbeiten aufstrebender KünstlerInnen, die das bewegte Bild als Medium ihrer künstlerischen Praxis nutzen und sich in ihren Werken – wie der Ausstellungstitel bereits suggeriert – mit dem übergreifenden Thema der Körperlichkeit auseinandersetzen.
Zur Ausstellung >>
53 international angesehene Bildhauerinnen und Bildhauer, die seit der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart an der der nahen Düsseldorfer Kunstakademie gelehrt oder studiert haben breiten im K20 ein Panorama der Entwicklung dieser Kunstgattung seit 1945 aus.
Der Künstler Hans Peter Feldmann ist ein leidenschaftlicher Sammler und er verfügt über eine beachtliche Spielzeugsammlung. Kinder zwischen acht und elf Jahren lassen sich von Hans Peter Feldmanns Schattenspiel inspirieren und erproben unter der leitung von Xénia Imrová, mit der Greenbox in der Medienwerkstatt Formen, mit Licht und Schatten eigene Räume zu entwickeln.
Entgelt: 16 Euro plus 2 Euro Materialkosten
Anmeldung unter: Tel. 0211 8381-204 oder service@kunstsammlung.de
18.00 Uhr “Gemischtes Doppel”: Expertengespräch im K21 “Klee und die Musik”: Yvonne Wasserloos, Dozentin für Musikwissenschaft, und Thomas Leander, Professor für Klavier, im Gespräch
18.00 Uhr Sonderführung im Schmela Haus
18.00 / 19.00 Uhr Werke im Zwiegespräch
18.00 / 19.00 Uhr Themenführungen
19.00 Uhr Curator’s Choice
19.00 Uhr A Gallery Talk in English
20.00 Uhr Vortrag im K20: “Das letzte Bild. Die Vollendung der abstrakten Malerei bei Ad Reinhardt”.
Anlässlich der spektakulären Neuerwerbung eines schwarzen Bildes von Ad Reinhardt spricht Heinz Liesbrock, Direktor des Josef Albers Museum Quadrat in Bottrop, über die künstlerische Entwicklung des Malers im Kontext der amerikanischen Malerei der 1950er und 1960er Jahre.
Nach dem großen Erfolg des ersten Duesseldorf Photo Weekend im Februar 2012 findet diese Veranstaltung am 2. und 3. Februar 2013 nun zum zweiten Mal statt. Noch mehr Galerien, Museen und Institutionen aus der Düsseldorfer Kunst- und Fotografie-Szene öffnen ein Wochenende lang ihre Türen und zeigen Ausstellungen und Veranstaltungen zum Thema Fotografie.
Das 175. Firmenjubiläum des Familienunternehmens de Haen Carstanjen & Söhne bot 2003 Anlass, ein Atelierstipendium ins Leben zu rufen. Alle zwei Jahre erhalten 4-6 junge Düsseldorfer KünstlerInnen im Rahmen des dHCS-Stipendiums Atelierräume in Düsseldorf-Reisholz zur freien Verfügung. Zum zehnjährigen Jubiläum zeigen ausgewählte StipendiatInnen seit 2003 einen Überblick über ihre Arbeit.
Er ist ohne Zweifel ein hervorragender Musiker und Komponist. Dass Bryan Adams aber auch ein begnadeter Fotograf ist, ist (noch) weitgehend unbekannt. Neben der Liebe zur Musik wuchs über die letzten Jahrzehnte auch seine Liebe zur Kunst, insbesondere zur Fotografie. In der Ausstellung Bryan Adams – Exposed zeigt das NRW-Forum Düsseldorf nun zum ersten Mal in Deutschland einen umfassenden Querschnitt der besten Fotoarbeiten des Kanadiers.
Seit zwanzig Jahren entwickelt Wolfgang Tillmans, der im Jahr 2000 als erster Deutscher den renommierten Turner-Prize gewann, ein durch seine Vielseitigkeit und Sensibilität beeindruckendes fotografisches Werk. Nun wird im Museum Kunstpalast eine Installation gezeigt, die mit zwölf aus den Jahren 2001 bis 2007 stammenden Fotografien Tillmans realisiert wurde. Der Düsseldorf Raum 2001-2007 wurde im Zuge der 2008 erfolgten Neukonzeption der Sammlung der Stadtsparkasse Düsseldorf im Museum Kunstpalast angekauft und im gleichen Jahr umgesetzt.
In einem Kabinett der ständigen Sammlung zeigt das im Museum Kunstpalast angesiedelte AFORK (Archiv künstlerischer Fotografie der rheinischen Kunstszene) anlässlich seines zehnjährigen Bestehens zehn fotografische Porträts. Es handelt sich mit Ausnahme von Manfred Leve um Neuerwerbungen aus den Jahren 2011 und 2012. Nic Tenwiggenhorn, Claudia van Koolwijk und Klaus Mettig werden zudem erstmalig in einer AFORK-Präsentation ausgestellt.
Das 175. Firmenjubiläum des Familienunternehmens de Haen Carstanjen & Söhne bot 2003
Anlass, ein Atelierstipendium ins Leben zu rufen. Alle zwei Jahre erhalten 4-6 junge
Düsseldorfer KünstlerInnen im Rahmen des dHCS-Stipendiums Atelierräume in Düsseldorf-
Reisholz zur freien Verfügung. Zum zehnjährigen Jubiläum zeigen ausgewählte
StipendiatInnen seit 2003 einen Überblick über ihre Arbeit.
Eröffnung: Donnerstag, 31. Januar 2013, 19 Uhr
Stefanie Ippendorf und Jari Ortwig kuratieren die Ausstellung mit Werken von Christine Erhard, Mirjam Kuitenbrouwer, Susanne Kutter, Stephan Mörsch, Marc Räder, Eilike Schlenkhoff.
Donnerstag, 28. Februar 2013, 20 Uhr: Katalogpräsentation und Vortrag von Stephan Mörsch
Das NRW-Forum Düsseldorf zeigt in der Obergeschoss Galerie Arbeiten des Fotografen Peter Boettcher, der seit 20 Jahren die Auftritte von “Kraftwerk” dokumentiert. Der Kölner Fotograf Peter Boettcher ist seit Mitte der 80er Jahre als Musik-Fotograf bekannt. Für das Independent-Magazin “SPEX” fotografierte er 1991 die Roboter von Kraftwerk im legendären Kling-Klang-Studio in Düsseldorf. Dies war der Beginn einer bis heute andauernden, intensiven Zusammenarbeit.
18.00 Uhr “Gemischtes Doppel”: Expertengespräch im K21 “Material und Techniken bei Paul Klee”: Die Restauratorin Nina Quabeck im Gespräch mit Annika Plank
18.00 Uhr Sonderführung im Schmela Haus
18.00 / 19.00 Uhr Werke im Zwiegespräch
18.00 / 19.00 Uhr Themenführungen
19.00 Uhr Curator’s Choice
19.00 Uhr A Gallery Talk in English
19.30 Uhr Neujahrskonzert im K21
Vier junge Saxophonisten gründeten 1997 das Amstel Quartett. Das weit gereiste und vielfach ausgezeichnete Ensemble begrüßt das Jahr 2013 mit einem ebenso abwechslungsreichen wie originellen Konzert.
Im Seitenlichtsaal
Die Künstlerin Yin Xiuzhen gilt als die führende Künstlerin Chinas. Sie beschäftigt sich in ihren skulpturalen Werken und Rauminstallationen mit Transformationsprozessen. Der Betrachter
wird in den Installationen nicht nur mit persönlichen Erinnerungen der Künstlerin konfrontiert, sondern auch mit Erinnerungslandschaften, die das Publikum einladen, eigene Geschichten aufleben zu lassen oder sich auf die Spurensuche unbekannter Ereignisse zu begeben.
KIT beginnt mit dieser Ausstellung eine Reihe von Meisterschüler Präsentationen. Der Düsseldorfer Bildhauer Martin Honert ist Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Gemeinsam mit Gertrud Peters wird er für den Auftakt der Ausstellungsreihe Werke seiner Meisterschüler auswählen.
Das Ehepaar Michaela Horn und Kai Habermehl hat dem Glasmuseum Hentrich das Vermächtnis seiner Sammlung an zeitgenössischen Glaskunstarbeiten zugesagt. Die hier versammelten über 50 Werke stehen an der Grenze zwischen Design und Studioglas. Das Glasmuseum Hentrich zeigt eine Auswahl, begrenzt auf die drei Schwerpunkte der Sammlung, zugleich drei Spitzenvertreter der heutigen Studioglas-Szene: Skulpturale Glasgussarbeiten des Tschechen Jan Fišar, geblasene Objekte mit eingeschmolzenen Drahtgittern des Deutschen Jörg Zimmermann und virtuose geblasene Gefäße des Venezianers Lino Tagliapietra.
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 25. Oktober, 19 Uhr
Die Arbeiten der Künstlerin, die sich humorvoll und provokant zwischen Bildhauerei, Fotografie, Videokunst, Performance, Theater und Musik bewegen, berühren Probleme der menschlichen Existenz und beschäftigen sich mit tradierten Rollenklischees. Als miniaturisierte Ausstellung präsentiert Master of Puppets die auf „Puppenhausgröße“ reduzierten Arbeiten der Künstlerin. Die Betrachter können selbst die Rolle der Künstlerin oder des Co-Drehbuchautors übernehmen und an Kozyras Filmprojekt über ihr Leben mitwirken.
Anhand von zwei sehr unterschiedliche Graphikserien sowie einem Gemälde gibt die Ausstellung einen Einblick in das Schaffen von Tal R, der in Düsseldorf eine Professur an der Akademie der Künste innehält.
Bei den ausgestellten Werken handelt es sich um Neuankäufe der Stiftung Stadtsparkasse für das Museum Kunstpalast.
Henry Flynt (Jg. 1940) arbeitet seit 1959 an einem umfassenden transdisziplinären Projekt. Seine Aktivitäten als Theoretiker, Mathematiker, Wirtschaftswissenschaftler, Künstler, Komponist und Musiker hinterfragen das Konzept und die Voraussetzungen von Kunst und unterziehen es einer fundamentalen Kritik. In seinen Arbeiten widmet er sich den Grundlagen und Grenzen menschlicher Erkenntnisfähigkeit sowie den gesellschaftlichen Vereinbarungen, die kulturellen Konzepten unterliegen.
Die Klee-Sammlung gibt einen unvergleichlichen Einblick in das OEuvre dieses vielseitigen Künstlers. Die Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und anderen farbigen Arbeiten vermitteln einen umfassenden Überblick in Klees nahezu unerschöpfliche Kreativität. Der Künstler reflektiert sensibel und mit scharfem analytischem Blick die Ereignisse seiner Zeit und erschafft auf diese Weise einen künstlerischen Kosmos, in dem sich Tragikomik, Leichtigkeit, Ernst, Ironie, Spiel und Kalkül vereinen.
Andreas Gursky (*1955) gehört international zu den wichtigsten zeitgenössischen Fotografen. Zu den Charakteristika der Arbeiten Gurskys gehören neben der digitalen Bearbeitung der Farbfotografien und ihrem oft extremen Großformat die besondere Tiefenschärfe seiner Aufnahmen und die perspektivische Ambivalenz seiner Motive. 2012 zeigt Museum Kunstpalast erstmals und exklusiv die neuesten Arbeiten des Künstlers aus seiner aktuellen Schaffensperiode. Ergänzt werden diese durch eine Auswahl von Fotografien der letzten Jahre.
Seit dem Jahr 2005 entsteht „Die Neue Sammlung“ der Akademie-Galerie. Zuletzt wurden die Erwerbungen 2009 gezeigt. Inzwischen wurde der Bestand durch zahlreiche Neuzugänge, z.B. von Theo Champion, Robert Pudlich, Ferdinand Macketanz, Rosemarie Trockel, Laurids Ortner, Hans Hollein, Andreas Gursky, Helmut Federle und viele andere auf ungefähr 700 Werke erweitert. Diese erfolgreiche Sammeltätigkeit wird in der Ausstellung eindrucksvoll dokumentiert werden.
Es erscheint eine Publikation.
Rankin, der bürgerlich John Rankin Waddell heisst, ist ein (der?) britischer Porträt- und Modefotograf. Er startete 1991 das monatliche “Dazed and Confused”, ein Magazin, das nicht nur schnell zum Fanzine junger, neuer Fotografie wurde, sondern auch zum Hausblatt der Werbeagenturen und Art Directoren – und das bis heute stilprägend geblieben ist. Und Rankin ist Fotograf von Kate Moss, Heidi Klum, Gisele Bündchen, Claudia Schiffer, Keira Knightley, Vivienne Westwood, Katy Perry, Madonna, Cate Blanchett, Nelly Furtado, aber auch von Damien Hirst und vielen anderen Celebrities. Jetzt zeigt er die Überfülle seiner Arbeiten zum ersten Mal in einer grossen Ausstellung im NRW-Forum Düsseldorf.
Die Frage nach der Gestaltung der eigenen Existenz steht im Zentrum der Filme, Videos, Fotografien und Installationen der britischen Künstlerin Gillian Wearing. Die Künstlerin nutzt Fotografie und Film, um investigative Projekte zu realisieren, die sie in eine visuell überwältigende Bildsprache überführt.
Ausstellungseröffnung: Freitag, 07.09.2012, 19 Uhr
Allen Positionen der Ausstellung ist die Aneignung oder Vereinnahmung von fiktiven Realitäten oder kreatürlichen Prozessen gemein. Künstlerische Positionen wie die von Aura Rosenberg, aber auch die von Tony Oursler, Bruce Nauman und Paul McCarthy richten den Fokus der Ausstellung auf die Selbsterforschung des Künstlers und seiner Entfremdung. Mittels Maskierung oder clownesker Überhöhung erschaffen sie eine neue Ebene, die sich nicht auf das Filmische beschränkt, sondern den Körper als Aktionsfläche miteinschließt.
Der bewusste Umgang mit Pop- oder Trivialkultur ist darüber hinaus ein weiteres verbindendes Element. Insbesondere Ryan Trecartin, Ed Ruscha aber auch Paper Rad, Mike Kelley und John Bock ironisieren und adaptieren diese in ihren Arbeiten.
Ein großes Thema des Fin de Siècle ist die Beziehung der Geschlechter. Das Hauptinteresse galt dabei der „Enträtselung“ des weiblichen Wesens, das als Abweichung von der Norm, d.h. von der Natur des Mannes, verstanden wurde. Auch Max Klinger beschäftigte sich in seinen Graphiken immer wieder mit den gesellschaftlichen Bedingungen von Liebe und Sexualität. In der Ausstellung wird die Auseinandersetzung mit dem Thema anhand von zwei graphischen Zyklen visualisiert.
So erfindet Klinger in „Zelt“ ein fantastisches Märchen, in dem die unterschiedlichsten Formen der Liebe dargeboten werden.