Nach dem großen Erfolg des letzten Jahres steht auch der diesjährige »Tanz in den Mai« wieder im Zeichen des argentinischen Tangos. Silencio, eines der bekanntesten Tango-Orchester Europas, spielt Musik aus dem Goldenen Zeitalter des Tangos und begeistert das Publikum durch seine Energie und Virtuosität. Erleben Sie Jose-Luis Betancor am Bandoneon, Wini Holzenkamp am Kontrabass, Amadeo Espina an der Violine und Roger Helou am Piano. Eine Kostprobe ihres temperamentvollen Tanzes werden die Argentinier Carolina del Rivero und Donato Juárez an diesem Abend geben. Sie gehören zu den talentiertesten Tangotänzern der jüngeren Generation.
Die gegenständliche Malerei des seit den 1960er Jahren international bekannten Konrad Klapheck lässt sich mit keiner anderen vergleichen. Sein Werk bleibt eine Ausnahmeerscheinung – seine Arbeiten mal dem Surrealismus, mal der Pop Art zugeordnet – wurden bereits zu Lebzeiten Klassiker. Bekannt eworden sind vor allem seine Maschinenbilder, die er monumental und überpräzise nachbildet, so dass sie bedrohlich auf den Betrachter wirken können. Erst in den 1990er Jahren findet die libidinöse Menschenwelt Einzug in sein Werk.
Das Museum Kunstpalast beleuchtet mit seiner Retrospektive das Werk eines international bekannten Protagonisten der Düsseldorfer Kunstszene.
Unter dem Titel: Under the Rhubarb Leaves von Anthea Bush, Sabine Metzger und Hedwig Rogge vereinen sich drei künstlerische Positionen im weitesten Sinne zum Thema „Natur“ und „Landschaft“ zu einer gemeinsamen Ausstellung. Die einzelnen Auffassungen von Naturräumen sowie die Techniken, in denen die Arbeiten umgesetzt sind, könnten dabei nicht unterschiedlicher sein.
In den 1970er Jahren entwarf der niederländische Architekt Aldo van Eyck das Haus des Galeristen Alfred Schmela. Hier werden nun die Amsterdamer Spielplatz-Entwürfe des Niederländers mit dem Werk von zwei zeitgenössischen Künstlern in Dialog treten: Nils Norman, Yto Barrada.
Die Ausstellung wird kuratiert von Heike van den Valentyn.
Künstlergespräch und Katalogpräsentation
Donnerstag, 16. Mai 2013, 20 Uhr
Ausstellung in der Vitrine im Jacobipark des Künstlerverein Malkasten
Eröffnung: Dienstag, den 16. April 2013 um 19 Uhr
In Videos, Installationen, Skulpturen und Fotografien lassen uns die Künstler eintauchen in die Welt der Dinge, deren sinnliches Gewand uns wahlweise verführt und provoziert, sie begreiflich aber gleichzeitig auch unübersetzbar macht.
beteiligte Künstler: Bettina Buck, Hans Peter Feldmann, Romuald Hazoumè, Sofia Hultén, Monika Stricker, Haegue Yang.
Erstmals richtet sich der Blick einer groß angelegten Ausstellung auf den Lehrbetrieb einer Kunstakademie des 18. Jahrhunderts – deren Arbeit bis heute nachwirkt: Gewidmet ist sie dem wohl bedeutendsten Privat-Sammler Düsseldorfs während der Zeit des Kurfürsten Carl Theodor: dem Künstler und Gründungsdirektor der Düsseldorfer Kunstakademie, Lambert Krahe (1712-1790). In der aus dem Bestand der Kunstakademie heraus konzipierten Ausstellung finden sich neben den großen Barockkünstlern auch die Werke eines Raffael, Federico Barocci, Paolo Veronese, wie auch die der anderen kontinental-europäischen Künstlerpersönlichkeiten, so Albrecht Dürer, Hendrick Goltzius, Jacques Callot oder Gaspard Dughet.
Zu sehen sind etwa 200 Exponate.
Michael Kunzes (*1961 in München) Malereien stecken voller literarischer, philosophischer, kunst- und architekturhistorischer Reflexionen. Er überführt diese in rätselhafte, irrational anmutende Szenerien, architektonische Konstrukte oder utopische Landschaften. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten aus den letzten 20 Jahren seines Schaffens, das sich wie ein endloser Kommentar zu Arnold Böcklins „Toteninsel“ lesen lässt. Kunze versucht Zusammenhänge herzustellen, die heute fast in Vergessenheit geraten sind. Ein zentrales Motiv hierfür sind die „Halkyonischen Tage“: Der von Kopfweh geplagte Friedrich Nietzsche verwendete diese Metapher in Zeiten der Besserung seines Leidens. Immer wieder malt Michael Kunze architektonische Kompositionen unter einem bewölktem Himmel, die in theatralisch inszeniertes, mediterranes Licht getaucht sind. Dominierend sind die vielschichtigen Kontraste auf inhaltlicher und formaler Ebene. Fragmente moderner und vormoderner Baukunst treffen aufeinander.
Ausstellung und Katalog entstehen in Kooperation mit der Nationalgalerie Berlin.
Ausstellung im Malkasten, Jacobihaus
Eröffnung: Dienstag, den 26. März 2013 um 19 Uhr
Ausstellung in der Bar im Malkasten, Hentrichhaus
Eröffnung: Dienstag, den 12. März 2013 um 19 Uhr
Ausstellung im Restaurant im Malkasten, Hentrichhaus
Eröffnung: Dienstag, den 12. März 2013 um 19 Uhr
Doktor Morgen neue Sorgen borgen ist die erste institutionelle Werkschau Gunter Reskis. Die Ausstellung im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, zeigt neben einer retrospektiven Auswahl von Gemälden und Papierarbeiten aus zwei Jahrzehnten neue Arbeiten des Künstlers, u. a. eine für das Foyer des Kunstvereins eigens entwickelte Wandmalerei.
Im Rahmen der Ausstellung findet am Donnerstag, 25. April 2013, um 19.30 Uhr im Foyer des Kunstvereins der Vortrag „Zu alter Whisky“ von Hans-Jürgen Hafner statt.
Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen realisiert die erste und längst überfällige Überblicksausstellung des international hoch geschätzten Fotografen und Turnerpreisträgers Wolfgang Tillmans in Westdeutschland. Als einer der wichtigsten Künstler seiner Generation hat Tillmans (geb. 1968) das Medium Fotografie um entscheidende Aspekte weiterentwickelt und als Kunstform neu definiert. Mit einer präzise entwickelten Gesamtkomposition wird Tillmans auf den spezifischen Ausstellungsort des ehemaligen Ständehauses reagieren.
Die Ausstellung im KIT nimmt die aktuelle Hinwendung junger Künstler zu Schwarz und Weiß auf. Die Begrenzung auf einfache Mittel, die ambitionierte Rückkehr zu alten Techniken und minimalistischen Ansätzen ist eine Reaktion auf die bildliche und technische Überfülle unsere Zeit, in der sich die Kunst durch Reduktion von der bilderproduzierenden Masse absetzt. So wenden sich Künstler seit kurzem verstärkt analoger schwarz-weiß-Fotografie zu oder nutzen alte Drucktechniken. Dies geschieht keineswegs in einer romantischen Rückwende, sondern wird mit dem Wissen um den aktuellen Stand der Technik (und zum Teil auch mit deren Mittel) zeitgenössisch eingesetzt. KIT zeigt Werke von jungen KünstlerInnen und stellt diesen drei Positionen etablierter Künstler zur Seite.
53 international angesehene Bildhauerinnen und Bildhauer, die seit der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart an der der nahen Düsseldorfer Kunstakademie gelehrt oder studiert haben breiten im K20 ein Panorama der Entwicklung dieser Kunstgattung seit 1945 aus.
Er ist ohne Zweifel ein hervorragender Musiker und Komponist. Dass Bryan Adams aber auch ein begnadeter Fotograf ist, ist (noch) weitgehend unbekannt. Neben der Liebe zur Musik wuchs über die letzten Jahrzehnte auch seine Liebe zur Kunst, insbesondere zur Fotografie. In der Ausstellung Bryan Adams – Exposed zeigt das NRW-Forum Düsseldorf nun zum ersten Mal in Deutschland einen umfassenden Querschnitt der besten Fotoarbeiten des Kanadiers.
Ausstellungseröffnung: Freitag, 07.09.2012, 19 Uhr
Allen Positionen der Ausstellung ist die Aneignung oder Vereinnahmung von fiktiven Realitäten oder kreatürlichen Prozessen gemein. Künstlerische Positionen wie die von Aura Rosenberg, aber auch die von Tony Oursler, Bruce Nauman und Paul McCarthy richten den Fokus der Ausstellung auf die Selbsterforschung des Künstlers und seiner Entfremdung. Mittels Maskierung oder clownesker Überhöhung erschaffen sie eine neue Ebene, die sich nicht auf das Filmische beschränkt, sondern den Körper als Aktionsfläche miteinschließt.
Der bewusste Umgang mit Pop- oder Trivialkultur ist darüber hinaus ein weiteres verbindendes Element. Insbesondere Ryan Trecartin, Ed Ruscha aber auch Paper Rad, Mike Kelley und John Bock ironisieren und adaptieren diese in ihren Arbeiten.