Mit schwarz_weiß_denken_#1 lädt Ben J. Riepe die Besucher in einen hellen Raum, der sich jedoch dem Sehen verschließt. Ein leerer, weißer Raum gefüllt mit Abwesenheit, die zum Greifen nah ist und Erinnerungen weckt. Ein Raum der trotz gleißendem Licht ein dark room ist, sich nicht öffnet, sondern den Blick verstellt und empfindsam macht für Geräusche, Berührungen, Geruch und Sehnsucht.
Im Mittelpunkt von schwarz_weiß_denken_#4 steht das Verhältnis von Tänzer und Objekt, von An- und Abwesenheit. Wie wird eine Choreographie zum Objekt, zu einer Skulptur oder einem Ornament im Raum? Ben J. Riepe arbeitet an den Grenzen von Tanz, Bildender Kunst und Intervention.
Performance schwarz_weiß_denken #1 Freitag 29. bis Sonntag 31. März 2013, 16 – 18 Uhrschwarz_weiß_denken #4
Donnerstag 04. und Freitag 05. April 2013, 19 – 21 Uhr
Samstag 06. und Sonntag 07. April 2013, 16 – 18 Uhr
Ausstellung im Malkasten, Jacobihaus
Eröffnung: Dienstag, den 26. März 2013 um 19 Uhr
Ein Kurs für alle Kinder, die gerne malen und mit Farben experimentieren. Es werden verschiedene Materialien und Medien verwendet, wie etwa Wasser-, Finger- und Wachsfarben, Leinwände, Eierschalen oder große Papierformate. Inspiration ist dabei das Thema „Frühling und Ostern“ sowie ausgewählte Bilder aus dem Museum.
Leitung: Christina Puth, Kunstpädagogin
Eintritt: 48 Euro (Geschwisterkinder 10% Rabatt)
Anmeldung unter: 0211-899 01 00 oder bildung@smkp.de
Jörg Buttgereit ist eine der zentralen Figuren der deutschen Horror- und Splatterszene, wobei seine Filme die Genregrenzen deutlich überschreiten und im eigentlichen Sinne dem Autorenkino zugeschrieben werden können. Parallel dazu arbeitet er gattungsübergreifend an Buchprojekten, Hörspielen, sowie Fernseh- und Theaterproduktionen.
Im VENUS & APOLL wird der Theaterfilm Captain Berlin versus Hitler (2009), eine wilde Mischung aus Superhelden, Vampiren und Nazis, sowie als Deutschlandpremiere der Kurzfilm Ein Moment der Stille am Grab von Ed Gein (2012) in einem Filmscreening präsentiert.
Im Anschluss wird es ein Gespräch zwischen Jörg Buttgereit und Andreas Korte geben.
VENUS & APOLL, Worringer Platz 8, 40210 Düsseldorf
Kuratorenführung mit Gertrud Peters und Künstlern der Ausstellung
Die Ausstellung „Ein Drittel Weiß“ versammelt acht künstlerische Positionen aus mehreren Generationen, die in unterschiedlichen Genres und Medien – Fotografie, Projektion, Skulptur, Rauminstallation, Malerei – das weite Feld der Grauwerte erkunden. Aufgenommen wird insbesondere die aktuelle Hinwendung junger Künstler zu Schwarz und Weiß.
Die Kunsthalle präsentiert im Rahmen des Nachtfoyers den Katalog PARKHAUS im Malkastenpark 1997 – 2011 herausgegeben 2012 von Karl Heinz Rummeny, mit Texten von Magdalena Holzhey, Michael Krajewski, Karl Heinz Rummeny, Johannes Stüttgen und Jost Wischnewski.
Magdalena Holzhey und Gregor Jansen im Gespräch mit Karl Heinz Rummeny und Jost Wischnewski.
Eintritt & Imbiss: 2,- EUR
11.00 – 17.00: Die Welt der Formen
offene Workshops für Kinder und Erwachsene
11.30 – 12.30: Von Mäusen und Grinsekatzen
Führung für Familien
14.00 – 17.00: Denken in Material
Filmprogramm zu ausgewählten Künstler/innen der Ausstellung im Trinkaus-Auditorium
15.00 – 16.30: Mit roter Axt gegen Holz!
Führung für Kinder ab 5 Jahren
16.00 – 17.00: Die Bildhauer der Kunstakademie Düsseldorf
Rundgang durch die Ausstellung mit Maria Müller-Schareck, Kuratorin der Kunstsammlung
Der Eintritt ist frei
Ausstellung in der Bar im Malkasten, Hentrichhaus
Eröffnung: Dienstag, den 12. März 2013 um 19 Uhr
Ausstellung im Restaurant im Malkasten, Hentrichhaus
Eröffnung: Dienstag, den 12. März 2013 um 19 Uhr
Die Werke von Florian Neufeldt (*1976) und Matthias Ströckel (*1986) zeugen von der Neugier und dem Verlangen des Menschen, die Dinge um sich herum durch unterschiedliche Strategien der Vermessung – sowohl räumlich als auch zeitlich – zu hinterfragen und zu verstehen. Dabei wird die Wahrnehmung selbst zur Disposition gestellt und die Konstruktion von Wirklichkeit zum zentralen Thema des jeweiligen Werks.
Ausstellung im Seitenlichtsaal
Doktor Morgen neue Sorgen borgen ist die erste institutionelle Werkschau Gunter Reskis. Die Ausstellung im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, zeigt neben einer retrospektiven Auswahl von Gemälden und Papierarbeiten aus zwei Jahrzehnten neue Arbeiten des Künstlers, u. a. eine für das Foyer des Kunstvereins eigens entwickelte Wandmalerei.
Im Rahmen der Ausstellung findet am Donnerstag, 25. April 2013, um 19.30 Uhr im Foyer des Kunstvereins der Vortrag „Zu alter Whisky“ von Hans-Jürgen Hafner statt.
18.00 Uhr Sonderführung im Schmela Haus
18.00 / 19.00 Uhr Werke im Zwiegespräch
18.00 / 19.00 Uhr Themenführungen
19.00 Uhr Curator’s Choice
19.00 Uhr A Gallery Talk in English
20.00 Uhr Gespräch im K20:Anlässlich der Ausstellung Die Bildhauer. Kunstakademie Düsseldorf, 1945 bis heute sprechen Tony Cragg und Siegfried Gohr, Professoren an der Kunstakademie Düsseldorf mit Marion Ackermann über die Geschichte der Bildhauerei nach 1945 und das erste, gemeinsame Ausstellungsprojekt von Kunstakademie und Kunstsammlung.
KIT – Kunst im Tunnel bietet auch weiterhin an jedem ersten Mittwoch im Monat eine KUNSTPAUSE an. In einer halbstündigen Kurzführung können die Besucher am 6. März 2013 die neue Ausstellung im KIT kennen lernen und anschließend die Mittagspause in der KIT Bar verbringen. Beginn der Führung ist um 13 Uhr. Der Eintrittspreis zur KUNSTPAUSE beträgt 3 Euro. Zudem erhalten Teilnehmer mit ihrer Eintrittskarte 20 Prozent auf die Speisen beim Mittagstisch in der KIT Bar.
Abseits der Galerien und Museen tummelt sich die lokale Kunstszene in verborgenen, dem breiten Publikum kaum bekannten Orten. Es sind kleine Läden in günstigen Lagen, umfunktionierte Kellerräume oder leer geräumte Hinterhof-Ateliers. Beleuchtet werden die historische Entwicklung der Off-Szene in der Stadt und deren aktuelle Spielarten. Der Eintritt ist frei.
Referent: Emmanuel Mir, M.A.
Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen realisiert die erste und längst überfällige Überblicksausstellung des international hoch geschätzten Fotografen und Turnerpreisträgers Wolfgang Tillmans in Westdeutschland. Als einer der wichtigsten Künstler seiner Generation hat Tillmans (geb. 1968) das Medium Fotografie um entscheidende Aspekte weiterentwickelt und als Kunstform neu definiert. Mit einer präzise entwickelten Gesamtkomposition wird Tillmans auf den spezifischen Ausstellungsort des ehemaligen Ständehauses reagieren.
Die Ausstellung im KIT nimmt die aktuelle Hinwendung junger Künstler zu Schwarz und Weiß auf. Die Begrenzung auf einfache Mittel, die ambitionierte Rückkehr zu alten Techniken und minimalistischen Ansätzen ist eine Reaktion auf die bildliche und technische Überfülle unsere Zeit, in der sich die Kunst durch Reduktion von der bilderproduzierenden Masse absetzt. So wenden sich Künstler seit kurzem verstärkt analoger schwarz-weiß-Fotografie zu oder nutzen alte Drucktechniken. Dies geschieht keineswegs in einer romantischen Rückwende, sondern wird mit dem Wissen um den aktuellen Stand der Technik (und zum Teil auch mit deren Mittel) zeitgenössisch eingesetzt. KIT zeigt Werke von jungen KünstlerInnen und stellt diesen drei Positionen etablierter Künstler zur Seite.
53 international angesehene Bildhauerinnen und Bildhauer, die seit der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart an der der nahen Düsseldorfer Kunstakademie gelehrt oder studiert haben breiten im K20 ein Panorama der Entwicklung dieser Kunstgattung seit 1945 aus.
Er ist ohne Zweifel ein hervorragender Musiker und Komponist. Dass Bryan Adams aber auch ein begnadeter Fotograf ist, ist (noch) weitgehend unbekannt. Neben der Liebe zur Musik wuchs über die letzten Jahrzehnte auch seine Liebe zur Kunst, insbesondere zur Fotografie. In der Ausstellung Bryan Adams – Exposed zeigt das NRW-Forum Düsseldorf nun zum ersten Mal in Deutschland einen umfassenden Querschnitt der besten Fotoarbeiten des Kanadiers.
Seit zwanzig Jahren entwickelt Wolfgang Tillmans, der im Jahr 2000 als erster Deutscher den renommierten Turner-Prize gewann, ein durch seine Vielseitigkeit und Sensibilität beeindruckendes fotografisches Werk. Nun wird im Museum Kunstpalast eine Installation gezeigt, die mit zwölf aus den Jahren 2001 bis 2007 stammenden Fotografien Tillmans realisiert wurde. Der Düsseldorf Raum 2001-2007 wurde im Zuge der 2008 erfolgten Neukonzeption der Sammlung der Stadtsparkasse Düsseldorf im Museum Kunstpalast angekauft und im gleichen Jahr umgesetzt.
In einem Kabinett der ständigen Sammlung zeigt das im Museum Kunstpalast angesiedelte AFORK (Archiv künstlerischer Fotografie der rheinischen Kunstszene) anlässlich seines zehnjährigen Bestehens zehn fotografische Porträts. Es handelt sich mit Ausnahme von Manfred Leve um Neuerwerbungen aus den Jahren 2011 und 2012. Nic Tenwiggenhorn, Claudia van Koolwijk und Klaus Mettig werden zudem erstmalig in einer AFORK-Präsentation ausgestellt.
Eröffnung: Donnerstag, 31. Januar 2013, 19 Uhr
Stefanie Ippendorf und Jari Ortwig kuratieren die Ausstellung mit Werken von Christine Erhard, Mirjam Kuitenbrouwer, Susanne Kutter, Stephan Mörsch, Marc Räder, Eilike Schlenkhoff.
Donnerstag, 28. Februar 2013, 20 Uhr: Katalogpräsentation und Vortrag von Stephan Mörsch
Die Künstlerin Yin Xiuzhen gilt als die führende Künstlerin Chinas. Sie beschäftigt sich in ihren skulpturalen Werken und Rauminstallationen mit Transformationsprozessen. Der Betrachter
wird in den Installationen nicht nur mit persönlichen Erinnerungen der Künstlerin konfrontiert, sondern auch mit Erinnerungslandschaften, die das Publikum einladen, eigene Geschichten aufleben zu lassen oder sich auf die Spurensuche unbekannter Ereignisse zu begeben.
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 25. Oktober, 19 Uhr
Die Arbeiten der Künstlerin, die sich humorvoll und provokant zwischen Bildhauerei, Fotografie, Videokunst, Performance, Theater und Musik bewegen, berühren Probleme der menschlichen Existenz und beschäftigen sich mit tradierten Rollenklischees. Als miniaturisierte Ausstellung präsentiert Master of Puppets die auf „Puppenhausgröße“ reduzierten Arbeiten der Künstlerin. Die Betrachter können selbst die Rolle der Künstlerin oder des Co-Drehbuchautors übernehmen und an Kozyras Filmprojekt über ihr Leben mitwirken.
Ausstellungseröffnung: Freitag, 07.09.2012, 19 Uhr
Allen Positionen der Ausstellung ist die Aneignung oder Vereinnahmung von fiktiven Realitäten oder kreatürlichen Prozessen gemein. Künstlerische Positionen wie die von Aura Rosenberg, aber auch die von Tony Oursler, Bruce Nauman und Paul McCarthy richten den Fokus der Ausstellung auf die Selbsterforschung des Künstlers und seiner Entfremdung. Mittels Maskierung oder clownesker Überhöhung erschaffen sie eine neue Ebene, die sich nicht auf das Filmische beschränkt, sondern den Körper als Aktionsfläche miteinschließt.
Der bewusste Umgang mit Pop- oder Trivialkultur ist darüber hinaus ein weiteres verbindendes Element. Insbesondere Ryan Trecartin, Ed Ruscha aber auch Paper Rad, Mike Kelley und John Bock ironisieren und adaptieren diese in ihren Arbeiten.