Kunstvoll planen: Art in Düsseldorf Kalender

Transfer Korea – NRW

19. Oktober 2013 - Januar 2014 // Kunsthalle Düsseldorf

André Thomkins. Retrospektive

19. Oktober 2013 - Januar 2014 // Kunsthalle Düsseldorf

Risikogeschäfte

19. Oktober 2013 - Januar 2014 // Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen

‚Kritikalität’, d. h. das (gesellschafts-)kritische Wirkungspotenzial, das der Kunst
zugeschrieben wird und aus ihr tatsächlich erwachsen kann, ist zu einem ihrer
erfolgreichsten Verkaufsargumente geworden. Wie es zu dieser Situation kommen konnte,
ist die Fragestellung, der sich die thematische Gruppenausstellung „Risikogeschäfte“ widmen
will. Anhand ausgewählter Arbeiten stellt die Schau eine historische Perspektive her, die
nachvollzieht, warum es gerade der Charakter der Kunst als Ware ist, der einerseits
Grundlage ihrer gesellschaftlichen Wirksamkeit bot – und der uns andererseits immer
wieder dazu zwingt, den Wert der Kunst entsprechend neu zu definieren, wenn sie über den
bloßen Warenwert hinaus auch symbolisch wirkungsmächtig bleiben will.

Spot on: Mariusz Tarkawian

11. Oktober 2013 - 02. Februar 2014 // Museum Kunstpalast

Der 1983 geborene, in Lublin, Polen, lebende Künstler Mariusz Tarkawian ist ein besessener, dabei konzeptionell vorgehender Zeichner. Seit einigen Jahren arbeitet er sich in unendlich vielen, meist postkartengroßen Zeichnungen durch die Kunstgeschichte und die Vielfalt der zeitgenössischen Kunstszene. Es handelt sich um einen Prozess der Aneignung, aber auch der Kommentierung. Aus Anlass des hundertsten Geburtstags unseres Hauses wird Mariusz Tarkawian für einige Tage nach Düsseldorf eingeladen, sich zeichnend mit der Sammlung des Museum Kunstpalast und der Präsentation von deren Werken auseinandersetzen wird. Das Resultat dieser Aufenthalts wird in einer kleine Spot on-Ausstellung in einem Kabinett als von ihm kuratierte Zeichnungsinstallation präsentiert.“

Spot on: Alfred Flechtheim.com Kunsthändler der Avantgarde

11. Oktober 2013 - 02. Februar 2014 // Museum Kunstpalast

Eine Werkpräsentation in 15 Museen und eine Online Ausstellung

Der Galerist Alfred Flechtheim (1878–1937) gehört zu den bedeutenden und einflussreichen Figuren der Kunstszene im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Er setzte sich für den rheinischen Expressionismus und den französischen Kubismus ein und förderte bedeutende Künstlerpersönlichkeiten wie beispielsweise Max Beckmann, George Grosz und Paul Klee. Die massiven antisemitischen Attacken gegen ihn und seine Künstler deutete er bereits 1933 unfehlbar: Er verließ Deutschland.

Bis heute haben Alfred Flechtheims kunsthändlerische Aktivitäten in zahlreichen deutschen Museen ihr Spuren hinterlassen: Er hat die Sammlungen der Moderne aktiv mit geprägt. Es ist das Ziel dieses Forschungsprojektes, seine Spuren zu verfolgen, sie anschaulich in den Museen zu vermitteln und die Ergebnisse zugleich auf einer Plattform im Internet international zugänglich zu machen. Auf diese Weise werden Mechanismen des Kunsthandels und Sammlungsstrategien der Institutionen aufgedeckt.

Insgesamt beteiligen sich an dem Projekt 15 renommierte Museen und leisten damit zugleich einen wichtigen Beitrag zur Provenienzforschung: Kunstmuseum Bonn, Kunsthalle Bremen, Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund, Stiftung Museum Kunstpalast Düsseldorf, Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Städel Museum, Frankfurt, Hamburger Kunsthalle, Sprengel Museum Hannover, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Museen der Stadt Köln, Museum der bildenden Künste, Leipzig, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Westfälisches Landesmuseum, Münster, Staatsgalerie Stuttgart, Museum Rietberg, Zürich

Spot on: mounir fatmi

11. Oktober 2013 - 02. Februar 2014 // Museum Kunstpalast

The Impossible Union, 2011

Der marokkanische Künstler mounir fatmi nutzt in seinen bildnerischen Arbeiten immer wieder arabische Kalligraphie bzw. Schriftzeichen, die sowohl eine ästhetische als auch eine semantische Ebene beinhalten. Für die Skulptur verwendet er eine alte hebräische Schreibmaschine, die statt eines getippten Schriftsatzes auf Papier, metallene arabische Letter erscheinen lässt. Mit dieser subtilen Verbindung von ‚sprachlichen Versatz-stücken‘ verweist er auf das viel-schichtige Beziehungsgeflecht zwischen Judentum und arabischer Welt sowie auf das gesellschaftlich-kulturelle und politische Verhältnis von jüdischer und islamischer Kultur und Religion.

Spot on: Ursula Ott

11. Oktober 2013 - 02. Februar 2014 // Museum Kunstpalast

Die Düsseldorfer Künstlerin – geb. 1960, Meisterschülerin bei Gerhard Richter an der Akademie – arbeitet mit verspiegelten Glasobjekten. Die Ausstellung kann auch Zeichnungen und keramische Arbeiten umfassen. Es werden ca. 10 Objekte zu sehen sein.

SPOT ON: Schwermetall: Keinstar - Morris - Serra

11. Oktober 2013 - 02. Februar 2014 // Museum Kunstpalast

Im Zusammenhang mit der Präsentation eines neuen Videos des jungen Künstlers Christian Keinstar (*1975) werden diesem zwei amerikanische Werke aus der Sammlung gegenübergestellt: von Richard Serra (*1939) House of Cards (1969/81) und das unbetitelte Bleirelief von Robert Morris (*1931) von 1964. Christian Keinstar rührt in seinem Video mit der Hand (im Arbeitshandschuh) im flüssigen Blei, Morris Arbeit ist aus Blei und zeigt einen Arbeitshandschuh, Serras Arbeit war in der Urfassung aus Blei. Zudem werden aus dem Bestand des AFORK (Archiv der künstlerischen Fotografie der rheinischen Kunstszene) noch ein paar Aufnahmen gezeigt, die Benjamin Katz im Jahr 1981 bei der Ausstellung „Westkunst“ gemacht hat, für die Richard Serra seine Arbeit Splashing Lead aus den 1960er Jahren wiederholt hat.

Kunst Apéro - stille wahrnehmung

10. Oktober 2013, 18 Uhr // KIT - Kunst im Tunnel

Führung mit Natalia Gershevskaya und teilnehmenden Künstlern

In Zusammenarbeit mit der Kuratorin Natalia Gershevskaya zeigt KIT eine Ausstellung von Studierenden und
Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf, die Neuinterpretationen von klassischen Themen der Kunst- und Filmkunstgeschichte präsentieren. Die Filme, Fotografien und Gemälde legen ihren Schwerpunkt auf die Bildkraft, die – im Sinne des großen stillen Bildes – den Besucher auf sich selbst zurückwirft. Frei von Wahrnehmungs- und Reaktionszwang kann er sich Zeit nehmen zur ruhigen Betrachtung.

cleanbrothers/sea

07. - 27. Oktober 2013 // Plan D

Stille Wahrnehmung

21. September - 03. November 2013 // KIT - Kunst im Tunnel

The Loft Project

21. September - 03. November 2013 // KIT - Kunst im Tunnel

Mit Sabine Dusend, Henning Fehr, Adam Harrison, Friederike Haug, Hannah Hummel, Ae-Ran Kim, Phillip Rühr, Ruben Benjamin Smulczynski, Angelika Trojnarski

In Zusammenarbeit mit der Kuratorin Natalia Gershevskaya zeigt KIT eine Ausstellung von Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf, die Neuinterpretationen von klassischen Themen der Kunst- und Filmkunstgeschichte präsentieren.

CANDIDA HÖFER Düsseldorf

14. September 2013 - 09. Februar 2014 // Museum Kunstpalast

Candida Höfer gehört mit Andreas Gursky, Thomas Ruff und Thomas Struth zur ersten Generation von Bernd und Hilla Bechers Fotoklasse an der Kunstakademie. Ihre Arbeiten sind geprägt von kühler Sachlichkeit, präzisem Erfassen von Details und vor allem auch einem ausgeprägtem Interesse an Strukturen und Ordnungen im öffentlichen Raum.
Seit ihrer Zeit an der Düsseldorfer Akademie findet die berühmte Fotografin Candida Höfer immer wieder Motive in Düsseldorf.
Im Februar 2014 zeigt das Museum Kunstpalast ab Herbst 2013 eine als Retrospektive angelegte Ausstellung, die sich erstmals auf Werke konzentriert, die während eines Zeitraums von etwa vier Jahrzehnten in Düsseldorf entstanden sind.
Die Entwicklung der Fotografin wird in der Ausstellung genauso anschaulich wie die der Stadt. Besonders interessant sind die seltenen Momente, in denen die Künstlerin oft Jahre später an den gleichen Ort zurückkehrt und ein Motiv abermals aufgreift, doch mittlerweile mit einem veränderten Blick. Für die etwa 100 Werke umfassende Schau entstehen neue Arbeiten, viele der älteren Fotos wurden noch nie öffentlich gezeigt.

Alexander Calder – Avantgarde in Bewegung

07. September 2013 - 12. Januar 2014 // Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20

Die Ausstellung Alexander Calder – Avantgarde in Bewegung macht erstmals die Universalität im Denken dieses Künstlers deutlich: Das Werk Calders, der zu den bedeutendsten amerikanischen Künstlern des 20. Jahrhunderts zählt, wird eingebettet in die künstlerische Avantgarde Europas. Gezeigt wird bei der Übersicht im K20 am Grabbeplatz eine eindrucksvolle Auswahl von rund 70 Werken aus internationalen Museen und Sammlungen. Calders poetische Mobiles und Stabiles kommen dabei monumental zur Geltung.

Farbenfroh. Graphik aus der Sammlung Kemp

26. Juli - 27. Oktober 2013 // Museum Kunstpalast

Durch eine großzügige Schenkung von Willi Kemp erhält die Graphische Sammlung dieses Jahr 1000 Blatt Druckgraphik, die das Ehepaar Kemp in nahezu 60 Jahren zusammengetragen hat.

Einen ersten Einblick in diese großartige und facettenreiche Sammlung bietet eine Auswahl unter dem Motto „farbenfroh“. Alle Blätter, ob gegenständlich oder abstrakt, verbindet ihre intensive Farbigkeit. Die meisten Werke sind in den Fünfziger und Sechziger Jahren entstanden und sie scheinen die Tristesse der Nachkriegszeit mit leuchtenden Farben und klaren Formen vertreiben zu wollen. Mit ihren frischen, der Welt zugewandten Farben verbreiten die Werke Aufbruchsstimmung und Optimismus.

Die Freude und die Heiterkeit, die sich beim Betrachten der rauschenden Farben einstellen, stehen stellvertretend für den Genuss, den Willi Kemp dem Museum Kunstpalast mit seinen zahlreichen sorgfältig ausgesuchten Blättern bereitet.

Tomás Saraceno - In den Umlaufbahnen

22. Juni 2013 - 07. September 2014 // Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21 Ständehaus

Der argentinische Künstler Tomás Saraceno entwickelt für das Kuppelgeschoss des K21 Ständehaus eine raumfüllende, begehbare Installation. „In den Umlaufbahnen“ nennt Saraceno sein Netz aus Stahlseilen, das Museumsbesucher vom 22. Juni bis 7. September kletternd oder kriechend erleben können. Es ist die bislang wohl größte und technisch komplexeste Arbeit des Künstlers.

50 Jahre Manu Factum - Die Glaspreisträger

22. Juni - 12. Oktober 2013 // Museum Kunstpalast

Seit 50 Jahren vergibt das Land Nordrhein-Westfalen alle zwei Jahre Preise für Kunsthandwerker, die in verschiedenen Gewerken tätig sind. Neben Goldschmiede, Holz-, Textil- und Keramikarbeiten kamen von Beginn an auch Glasarbeiten in die Auswahl. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Glaskünstlern, die den Staatspreis für das Kunsthandwerk in Nordrhein-Westfalen erhalten haben: Peter Schmitz, Fritz H. Lauten, Hans Peter Kremer, Renato Santarossa, Mathias Klering, Klaus Geller, Wolfgang Klee, Oswald Krause-Rischard, Thomas Klein, Dorothee Beckersjürgen, Helga Reay-Young, Georg Linden, Lothar Göbel, Gerd Kruft, Uta Majmudar, Thomas Lemke, Klaus Hilsbecher, Michael Behrens, Wilfried Grootens.

Julius Bissier

07. Mai - 21. Oktober 2013 // Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21 Ständehaus

Bel Etage
Nach langer Abwesenheit in den Ausstellungsräumen widmet sich die Kunstsammlung ab Sommer wieder einem Teil der umfangreichen Julius Bissier (1893 – 1965) Bestände. Der Schwerpunkt wird dabei auf Bissiers geometrisch-abstraktem Werk liegen. Die bislang noch nie gezeigten Leinwandarbeiten aus den frühen 1950er Jahren beleuchten eine mitunter wenig bekannte Seite
des Künstlers.