Ruinen der Gegenwart

23.06. - 01.10.2017

[Detailansicht. Für die komplette Ansicht Bild anklicken] Werbebanner zu Ruinen der Gegenwart im Kai10/Arthena Foundation

Dorothee Albrecht, Morehshin Allahyari, Francis Alÿs, Katya Gardea Browne, Clemens Botho Goldbach,
Arata Isozaki, Gordon Matta-Clark, Ryuji Miyamoto, Manit Sriwanichpoom

Eine Kooperation zwischen KAI 10 | Arthena Foundation, Düsseldorf und KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Berlin. Kuratiert von Julia Höner und Ludwig Seyfarth.

Laufzeit: 23. Juni bis 1. Oktober 2017, Di-Sa 12 bis 17 Uhr

Unsere globalisierte Gegenwart kann als Zeitalter der Ruinen charakterisiert werden, denn überall sind wir von ihnen umgeben. Die Ausstellung Ruinen der Gegenwart befragt einerseits das immer wieder faszinierende ästhetische Potential von Ruinen, nimmt aber ebenso ihre politischen und wirtschaftlichen Ursachen sowie ihre Folgen unter die Lupe. Dabei wird auch eine historische Entwicklung nachgezeichnet: von der tradierten Idealisierung der Ruine als Quelle einer gedankenverlorenen Meditation über eine ferne Vergangenheit, zu einer der heutigen Zeit entsprechenden Ruineninterpretation, die präzise nach Entstehung und gegenwärtiger Bedeutung fragt.

Dass Ruinen heute anders zu ‚entziffern‘ sind als in der klassischen Ruinenbetrachtung, hat der Kunst- und Architekturhistoriker Robert Harbison bereits Anfang der 1990er-Jahre in seinem Buch The Built, the Unbuilt and the Unbuildable exemplarisch herausgestellt: „Nur selten ist bekannt, wie ein Gebäude zur Ruine wurde, und deshalb sehen wir darin einen einzigen, sich immer wiederholenden Prozess. Es ist überraschend, wenn man entdeckt, dass die zerrissene Ecke eines von einer Gasexplosion zerstörten Hauses sich als pittoresk erweist, genauso wie der Besuch eines von einem Erdbeben entvölkerten Dorfs. In solchen Fällen kam die Leere über Nacht, während sie in der Regel Ergebnis eines langwierigen Prozesses ist…“ Die Vielfalt heutiger Ruinen und ihre jeweils spezifischen kulturellen Resonanzen sind Thema der Ausstellung.

Die Ausstellung ist vom 22. Oktober 2017 bis 11. Februar 2018 im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin zu sehen.


KAI 10 | Arthena Foundation
Kaistraße 10
40221 Düsseldorf

KAI 10 | Arthena Foundation
Kaistraße 10
40221 Düsseldorf


Tel: +49 (0) 211-99 434 130

Fax: +49 (0) 211-99 434 131

info@kaistrasse10.de
www.kaistrasse10.de

Di–Sa: 12.00 – 17.00 Uhr
Sonn- und Feiertage geschlossen

Es ist kein barrierefreier Zugang zu den Ausstellungen vorhanden

nach oben